Brixton England

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Individuelle Tour: Brixton In One Day Walking Tour. In Brixton, im Süden Londons, galt man früher als zu vermeidender Stadtteil. Brixton, England: Brixton Caravan und Camping Park. In Brixton ("Devon", Südwestengland, Vereinigtes Königreich) mit Bevölkerungsstatistiken, Grafiken, Karte, Standort, Wetter- und Webinformationen. Die Brixton ist eine sehr vielseitige Tasche, die sich leicht zu einer Tragetasche erweitern lässt.

Gewaltgeschichte: Großbritanniens Stadtgeschichte erstrahlt im Himmel

Lodernde Fackeln, vor denen die kriegerischen Silhouetten der behelmten Polizeibeamten erscheinen, das flüssige Licht aus dem Werfen von Flaschen und das zuckende blaue Licht bei Dunkelheit. "Nach diesem Abend wird London nicht mehr dasselbe sein", sagte ein Reporter vor der qualmenden Zerstörung eines Hauses, das von marodierenden Jugendlichen abbrannte. Im Jahre 1981 sind wir in Süd-London inmitten jener Tage, die als die Brixton Riots in die Geschichte Großbritanniens eingehen.

Vor ein paar Tagen brannte zuerst ein Polizeiauto in Tottenham, dann ein Autobus und schliesslich Häuser - wie in Brixton 1981 und wieder 1985. Damals gab es in Brixton etwa 350 Verwundete und mehr als hundert verbrannte Autos - die Haelfte davon Polizeiautos.

Einer der gewaltsamsten Aufstände der Nachkriegszeit wurde, ebenfalls eine Parallelität zu heute, durch Anschuldigungen gegen die britische Staatspolizei entfacht. "Die Punk-Band The Clash hatte kurz vorher in einem Lied gesungen, das wie eine Vision der Vorfreude auf die Geschehnisse klang: "You can Brush Us / You Can Prell Us / But You'll Have To Answer To / The Guns Of Brixton".

Wahrscheinlich sind die meisten afrokaribischen Demonstranten mit Ska Stücken wie "Scandal in a Brixton Market" von Laurel Aitken oder mit dem in Trinidad geborenen Calypso-Sänger Aldwyn "Lord Kitchener" Roberts aufwachsen. Diese gewalttätigen Ausschreitungen haben den Zuversicht vorerst beendet.

Das Brixton 1981 und Tottenham 2011 haben eine lange Geschichte. Natürlich 1791, als die Londons auf der Straße tanzen und jubeln, während sie die erste Getreidemühle der Großstadt niederbrennen. Sogar im bäuerlichen England waren gewalttätige Aufstände so üblich, dass der englische Gesellschaftshistoriker E.P. Thompson sie in einem Klassiker als gemeinsames und gewohntes Mittel zur Verhandlung dessen bezeichnete, was er die "moralische Ökonomie" bezeichnete.

Bei den Unruhen von Gordon 1780 protestieren die evangelischen Londons gegen ein katholisch-freundliches Recht und setzen ihre Städte in Brand. Der Aufstand in den Städten Londons war schon immer blutrünstiger als die lokalen Lebensmittel. Nicht so weit wie in der blutigen Geschichte von Clipblom, der seine blutrünstige Geschichte "Violent London" als eine 2000 Jahre dauernde Kette von Aufständen und Rebellion präsentiert.

Allerdings kommt es seit dem spätesten Zeitpunkt des achtzehnten Jahrhunderts zu einer weiteren Intensivierung innerstädtischer Auseinandersetzungen. Während im XVII. Jh. Soldaten, die auf ihre eigene Population geschossen hatten, mit Mord bedroht wurden, wenn sich das Geschädigte als unschuldige Person herausstellte, rechtfertigte der Aufstand von 1715 nun den Einsatz von Schusswaffen gegen ihre eigene Population.

Der Rekord der Rebellen von den Gordons war verheerend: Als der Volksaufstand am "Schwarzen Mittwoch" unterdrückt wurde, waren 210 Menschen tot auf den Strassen von London. Während die Unruhen des neunzehnten Jh. - wie die Liberalisten oder die Frauenrechtler - oft politische Motive hatten, führte das zwanzigste Jh. zu den neuartigen Rassenunruhen.

Jahrhundert, die als die ersten ethnischen Aufstände in England galten, wurden die Vertikalspannungen zwischen Herrschenden und Regierten, Besessenen und Enteigneten durch immer horizontalere Spannungsverhältnisse zwischen unterschiedlichen Volksgruppen, oft zwischen den Enteigneten selbst, ersetzt. Drei Viertel von ihnen sind nach London gegangen. Kurze Zeit später fanden vergleichbare Schauplätze im Stadtviertel Notting Hill in London statt.

Jahrhundert wurden insbesondere in England durch eine trennende Wohnbaupolitik weitaus stärker als in Deutschland verstärkt. Das Zentrum dessen, was als Tottenham Riots begonnen hat, sich aber schnell auf andere Großstädte ausbreitet, sind angeblich die sogenannten Gutshöfe im angesagten und Armenviertel Hackney am Dienstagabend.

Brixton, jetzt leicht gentrifiziert, aber immer noch tiefschwarz im Herzen, ist wieder Schauplatz gewaltsamer Aufstände. Historisch gesehen zeigen die Geschehnisse dieser Tage jedoch auf schmerzliche Weise, dass die Unruhen in den Städten auch im 20. und 20. Jahrhundert ein fester Teil der britischen Historie sind.

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