Eider

Federbusch

Geschichte der Umwandlung eines lebenden Flusses (Eider) in einen "Vorfluter" mit technischen Strukturen und Konsequenzen für Natur und Landschaft. Der Eider ist der längste Fluss des Landes. Ebbe und Flut beeinflussten bis vor wenigen Jahrzehnten den Wasserstand in der Eider bis nach Rendsburg. Früheres Pumpwerk am Eiderdeich. Unmittelbarer Zugang zur Eider, umgeben von Grün- und Wasserflächen, romantisch mit eigener Brücke!

mw-headline" id="Name">Namespan class="mw-editsection">[ein class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php title=Eider&veaction=edit&section=1" title="Abschnitt bearbeiten: Name ">Edit< class="mw-editsection-divider"> | | | Edit Source Code]>

Mit 188 km war die Eider (lateinisch Égdor; altnordische Eger; dänische Ejderen) der größte Fluß in Schleswig-Holstein bis zum Ende des neunzehnten Jhd. Der Verlauf der Eider im Osten von Rendsburg wird durch den Nordostseekanal unterbrochen: Der Ober-Eider (Wassercode 59782), der auch als Eider-Einzugsgebiet bezeichnet wird, geht in den Ring-Kanal bei den Achterwehren über, der im Osten des Flammhuder See von der Südseite in den NOK über.

2] Der Obererider in Rendsburg ist Teil der ehemaligen Eider, heute aber eine Meeresbucht des NOK. Im nordwestlichen Teil der historischen Stadt Rendsburg am Zusammenfluss des Städtesees Rendsburg entsteht die Unter-Eider. Der frühere Leiter des Düsseldorfer Landesmuseum, Nis R. Nissen (1925-2000), räumt ein, dass die Eider nach allen Wasserbaumaßnahmen nur noch 108 Kilometer lang ist.

Jh. gab er den Dänen den Beinamen Éiderdänen, weil sie den Fluß weiter als die südliche Grenze Dänemarks betrachten wollten. Die Bezeichnung der Eider stammt mit einer bestimmten Sicherheit von Egidor (Fluttor, Terrortor) und verweist auf den Germanen Riesen Øgir, der für Überschwemmungen und die damit verbundenen Gräueltaten beschuldigt wurde.

Die weiteren Bezeichnungen der Eiderente wie z. B. Eiderente ( "Egidorae fluminis") (9. Jahrhundert Reichsannalen), Eiderente ( "Fluminis Eydori") (12. Jahrhundert Saxo Grammaticus), Eidera (1148 Dokument von Henry dem Löwen) und Eydaer (1235 im Erdwaldemars II.) deuten auf die Ableitung des jetzigen Namens hin. In dem Topographischen Atlas von Schleswig-Holstein von 1963 steht: "Die Eiderente erhebt sich auf Gut Schoenhagen.

"Das gilt auch heute noch: In zwei Holsteiner Quellweihern, dem Waldsee beim Waldhaus mannhagen, im Süden von Schoenhagen und dem Heidelberger Wald bei Überdorfer Rotder über den Klasterdoppelteichen, der früher als Quellweiher galt, aber einen kleineren Wasserablauf hat, steigt die Eider auf die gleiche Höhe. Der Abfluss der beiden obersten Quellweiher ist heute teils kräftig verlegt und mündet unterhalb von Klein Buchwald in die Eider, die zum Bothkampereingang zwischen Bordesholm und Presetz abfließt.

Er fliesst vom Ufer aus zunächst etwas nach Süd-Westen, bevor er an Bordesholm vorbei nach Osten fliesst. Von nun an fliesst das Abwasser nach Flintbek, Molfsee und dann in den Schulensee, der am Südwestrand von Kiel gelegen ist. Als Vorzeigeprojekt für die Benetzung von Mooren wurde das Gebiet des Oberen Eidertals gewählt. Das Eidertief ist dort großflächig abgegrast.

Die Eider schlängelt sich zwar an der Ostsee nahe der Stadt Kiel vorbei, doch eine Halbmoräne, der Hornmoräne des Riegels, blockiert den Weg zur Ostsee, und von nun an biegt die Eider in die Nordsee ab: Nach Durchquerung des Schulensee fliesst sie nach Osten in den Westensee und durch ihn nach Norden. 2. Am Flemhude, den er seit dem Ausbau des Kieler Kanals 1907-1914 im Osten im Rahmen des Schifffahrtskanals der Achterwehr passiert hat, fliesst er in den Kieler Kanal, der im Kern dem ehemaligen Tal des Flusses bis nach Rendsburg nachfolgt.

Hier gibt es auch Abschnitte wie die Eiderente und den früheren Eiderentkanal. Rendsburg ist das Zentrum der Eider: Auf der einen Seite versorgt das Rendsburger Gewässer den Nordostseekanal. Die Eider in Rendsburg hingegen hat eine neue Quelle, da kein Eiderwasser aus dem Nordostseekanal wieder in den Fluß eindringt. Der Eiderabschnitt zwischen Rendsburg und dem Nordostseekanal heißt Obereidersee (auch Obereidersee wegen der meeresähnlichen Verbreiterung).

Die Eider schlängelt sich dann nach Osten über den Friedrichstadtweg nach Tönning, wo sie in den Purrenström - seine etwa neun km lange und zwei km breite Mündung - einmündet. Die Eider ist ein Gezeitenfluss mit Brack- und Süsswasserwatten, nicht nur in diesem Unterlaufbereich. An der südwestlichen Seite des Purrenstromes liegt das große Wasserwerk für das Eiderspritzen.

Aufgrund der enormen Strömung bei Niedrig- und Hochwasser hat sich das Bett der Eider sehr weit in den weiche Sumpfboden eingelassen. Der größte Nebenfluss der Eider ist die Baum- und die Eiderente. Die Eiderente ist durch den Gieselau-Kanal mit dem Nordostseekanal durchsetzt.

Die durchschnittliche Abflussmenge der Eider liegt bei 6,5 m³/s. Die Eider hatte zu Anfang der bekannt gewordenen Bebauung eine Länge von ca. 200 Kilometern und ein Wassereinzugsgebiet von 3300 km². 5] Die Eider hat eine sehr lange Vorgeschichte. Bereits in der Zeit der Wikinger war der Weg von der Nordsee durch die Eider und die Tree und weiter über die Landstraße nach Haithabu an der Schleie eine Anbindung an den Ostsee.

In der Eiderente hat es seit dem Hochmittelalter große Änderungen gegeben. Im Jahre 1499 wurde auf der Ebene der jetzigen Ortschaft Sankt Annen (Dithmarschen) ein Nebenfluss der Eider in Richtung Diithmarschen einfärbt. 1570-1589 wurde ein neues Nebengewässer der Tree zur Eiderente errichtet. "Durch den Staudamm der Tree hat ein folgenreicher Einschnitt in die Abflussbedingungen der Eider stattgefunden.

"6 "6] Die Bäume bei Friedrichstadt entwässerten zunächst vier, später nur drei Schleusen in die Eider. Durch die Errichtung des Schleswig-Holstein-Kanals 1777-1784 (ab 1853: Eiderkanal) von Holtenau nach Rendsburg wurde eine durchgehende Schifffahrtsroute zwischen Nord- und Ostsee angelegt, die auch für den Verkehr zwischen England, Frankreich, Holland und der Ostsee diente.

Während der Eider-Kanal bereits ein starkes Eingreifen in die Gewässerkunde der Eider war, ist sein Nachfolgemodell, der Nord-Ostsee-Kanal (NOK), der lange Abschnitte der Eider und des Eider Kanals ablöst, noch stärker. Zwischen Eider und NOK wurde in Rendsburg eine Sperre errichtet, die 1936/37 durch den Gieselau-Kanal abgelöst wurde. In den Jahren 1935 bis 1937 wurde im Südosten von Friedrichstadt die Eidertalsperre Norddeutschland bei Kilometer 78,3 errichtet, um den Menschen einen verbesserten Sturmflutenschutz bei den immer wieder auftretenden Überflutungen und Verwüstungen in den Sümpfen der Eider zu bieten und die Aufnahmeflut für dieses Revier zu mindern.

Seither ist die Eider nur noch ein Gezeitenfluss zwischen Norwegen und der Flussmündung, und die Länge unterhalb von Norwegen wird als Eider und oberhalb als Binneneider bekannt. Bevor es zum Staudamm kam, reichte die Flut bis nach Rendsburg. Die Schleusenanlage mit fünf jeweils 6 Meter breiten Durchbrüchen und die 65 Meter lange Schleuse Nord-Feld befinden sich in einer Flusspassage.

Der Eiderdamm bei Norwegen hat das darüber liegende Eidertiefland vollständig vor Sturmflut geschützt. Aus diesem Grund wurde zwischen 1967 und 1973 im Zuge des Nordprogramms ein Sturmflutwehr in der Eidermündung (Katinger Watt) errichtet, das nun auch das Areal zwischen Nord Feld und der Staustufe vor Überflutungen bewahrt. In einem fünf Kilometern langem Staudamm befindet sich das Éidersperrwerk.

Bis zur Wanderung war die Eiderente vermutlich die sprachliche Grenze zwischen der westdeutschen Fischerei und den Jutes auf der einen Seite und Sachsen auf der anderen Seite. Vermutlich gab es bis kurz vor der Schleie und zur Bucht von Elster noch immer einen unbewohnten Landstrich zwischen Dänen und Niederdeutschen, aber die Eider stellte damit für etwa 300 Jahre eine Trennungslinie zwischen der norddeutschen und der westdeutschen Sprache dar.

Zusammen mit der Lewensau, die bis zum Bau des Kanals 1777 in die Nord-Ostsee floss, bildeten die Eider die Grenzen zwischen dem Franken- und dem Dänenreich ab 811: (Die Doggen waren scheinbar zwischen 300 und 500 in die Gegenden von Jutes und Engeln eingewandert.)[7] In einem auf der Eidereninsel in der jetzigen Rendsburg abgeschlossenen Kontrakt vereinbarten zwölf Verhandler in Dänemark und Franken im gleichen Jahr die Eider als imperiale Landesgrenze.

Die Nachfolge des Frankenreiches wurde ab dem zehnten Jh. zum Heiligen Römischen Kaiserreich, dessen nördliche Begrenzung daher auch die Eiderente war (nur um 1000 lagen die Grenzen vorübergehend an der Schlei). Im Süden der Eiderente, im Norden davon das Süderjütland und später das Fürstentum Schleswig, entstanden aus den immer unabhängiger werdenden und immer noch ein dänisches Erbbaugebiet.

In unmittelbarer Nähe von Südschleswigs gab es zunächst noch einen fast unbewohnten Randstreifen wie den Dänen Wohld, der ab etwa 1260 vom Dänenkönig [9] verpfändet und von deutschen Siedlern von der Holsteiner Seite besiedelt wurde, wobei die Eider nach und nach ihre Rolle als Sprachengrenze einbüßte. Jahrhunderts in persönlicher Vereinigung auch der daenische Koenig zum Grafen von Hoelstein geworden war, der kurz darauf zum Herzogshaus erhoeht wurde, blieb die Eider ihre kaiserliche Grenzfunktion erhalten, da Hoelstein als deutscher und schleswigischer Reichslehensstaat dementsprechend erhalten blieb.

Die Eiderente hat erst nach der Aufl??sung des Hl. R?mischen Reichs 1806 f?r einige Jahre ihre Rolle als Landesgrenze verloren, bevor sie ab 1815 die Nordrandgrenze des D? Jahrhunderts, das im südlichen Teil inzwischen vorwiegend deutscher Herkunft war, gab es unter den Dänen den Slogan "Danmark til Ejderen" (Dänemark bis Eider), der in Ewigkeit gegen den Slogan des deutschsprachigen Landes aufstand.

Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg durch Preußen und Österreich (1864) führte der Streit zum schleswig-holsteinischen Aufstand (1848-1851) und zur Okkupation der Stadt. Die Eider im Norden und Süden ist heute die Lewensau (nördlich von Kiel) und der Nordostseekanal verbindet die beiden geschichtsträchtigen Regionen Schleswig-Holstein, Schleswig und Holstein.

Bei der Eider handelt es sich um eine Bundeswasserstrasse von Rendsburg (km 0,12)[10] bis zur Flussmündung bei Kilometer 111,15[10] im Sinne des Bundeswasserstraßengesetzes, die über Kilometer 22,64[10] eine so genannte andere Bundeswasserstrasse ist. 11] Die Eider ist eine Binnenschifffahrt der zweiten Ordnung unter Kilometer 22,64. Es gelten die Seeschifffahrtsregeln für die gesamte Eider.

Der Gieselau-Kanal schließt bei Kilometer 22,75 an den Nordostseekanal an. Der Obereidersee, auch Obereidersee, zwischen Rendsburg und Nordostseekanal war bis 2008 auch eine Bundeswasserstraße unter der Verantwortung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau[12], seitdem sind die beiden Orte Büdelsdorf und Rendsburg gleichermaßen mitverantwortlich. Durch die Öffnung des Kanals hat der Frachtverkehr auf der Eider an Gewicht eingebüßt.

Hierdurch wird die sportliche Schifffahrt gefördert, zumal über den Gieselau- und den Nordostseekanal eine Anbindung an die Ostsee gegeben ist. Der Eider wird von mehreren Fährschiffen und Stegen durchquert. An den Wochenenden der Saison von May bis Sept. können Fussgänger und Velofahrer die Eider kreuzen, zum Beispiel auf den Fährschiffen der Reederei Hohenner und Bargen. Der Flussname Eider, in: ZSHG 87 (1962), S. 263-271 Gerd Stolz: Der alte, aus Anlass des Jubiläums seiner Indienststellung am 7. November 1784 erschienene Eider, S. 163-271.

DSV-Verlag, 1998. Volker Schmidt: Die Eiderente. Herausgegeben von V. Schmidt 2000, ISBN 3-928584-01-4 Karl Müller: Mit der Eiderente durchs ganze Jahr. Und Uwe Holmer: Eiderente und Eiderente. Éiderstedter Werbe- und Verlaggesellschaft, 1992, ISBN 3-925821-06-6 Holger A. Bruns: Nature guide Eider estuary.

Dirk Meier: Die Eiderente: VMA, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-938586-10-5. Bojens Bukverlag, Heide 2016, ISBN 978-3804214347. Die Eiderente - von der Wurzel bis zum Mund. Eiderente - Flussdrama. von Eiderstedt ( (PDF; 1,1 MB), Stand: Oktober 1969. ? Eiderstedt.

Mehr zum Thema