Fahrradsattel Damen

Radsattel Damen

Differenz Mann & Dame, Fahrradsattel, ergonomische, Fahrradsattel, ergonomische Der einzige Unterschied zwischen Mann und Weib ist die Möglichkeit, dass das weibliche Beckensystem gebären kann. Aber für uns ist die Unterstützung auf dem Fahrradsattel von Interesse - und hier ist der Abstand kleiner als oft vermutet. Bisher gibt es keine aussagekräftigen statistischen Angaben über den für den Sitzbeinabstand.

Die bisher vernachlässigte Anatomie des in der Regel wesentlich tieferen Schambogens im weiblichen Becken verursacht oft unangenehme Druckpunkte auf die Nasenwurzel. An der Deutschen Sportuniversität Köln wurde eine Untersuchung mit Druckmessung an Damen mit zwei unterschiedlich geformten Sattel (Gelsattel und Lochsattel) in verschiedener Sitzposition durchführt. Dadurch sind aufgrund der abweichenden Geometrie und Sitzposition von Mann und Frau keine speziellen Damensättel mehr notwendig.

Fazit: Der Sitz mit Bohrung teilt den Anpressdruck auf eine kleine Oberfläche auf, mit einem hohen Anpressdruck an den Bohrungsseiten. Daher hat der Löchersattel keinen günstigen Einfluß auf den Totaldruck, sondern zentriert den Blutdruck auf einen Punkt, an dem die Durchblutung und die Lymphgefässe der äusseren Geschlechtsorgane der Frauen potenziell bedroht sind.

Es kann ein Hochdruck an den Rändern des Loches am Sitz mit einem Bohrloch entstehen und so einen Teil der großen Schamlippen zusammendrücken. Beim Flachsattel mit Gelee geschieht dies nicht. Auch eine weitere im Jahr 2011 erschienene naturwissenschaftliche Untersuchung über Frauensättel und Fahrradsattel ist nach wie vor sehr aktuell. Auch hier stimmen die Resultate mit der ersten Untersuchung und unseren Resultaten zu.

Hier ist es eine Untersuchung der Sportuniversität Köln, die die Voraussetzungen für einen optimierten Sitz anhand von drei Eckpunkten analysiert: geschlechtsspezifischen Eigenschaften, Sitzknochenabstand und Sitzposition. Die untere Schambeinwölbung presst auf die Nasenwurzel. Das Kippen des Sattels nach vorn/unten hat den selben Einfluss - aber der Reiter gleitet nach vorn in den engen Sattelraum.

Typische Druckmessaufnahme einer sportlich sitzenden Dame auf einem gerade, klassisch geformten Rennsattel mit ausgeprägter Andruckspitze an der Schambein-/Sattelnase.

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