Footsprint

Fußabdruck

mw-Klasse=" "Ma.C3.9Feinheit">Maßeinheit[[Bearbeiten> | | | Quellcode bearbeiten]> Der Ecological Footprint[1][2] ist die Landfläche, die für die Erhaltung des Lebensstils und des Lebensstandards eines Menschen (unter den gegenwärtigen Produktionsbedingungen) vonnöten ist. Wackernagel gründete 2003 das Global Footprint Network, das unter anderem von Nobelpreisträger Wangari Maathai, dem Begründer des Worldwatch Institute Lester R. Brown und Ernst Ulrich von Weizsäcker getragen wird.

Die Ökobilanz wird oft im Rahmen des Konzepts der Erziehung zur nachhaltigen Entwicklung genutzt, um auf soziale und persönliche Defizite der Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen - je nachdem, ob ein Mensch sein Ökoreservat in ein ökologisches Defizit umwandelt. Zum Vergleich des Ökofußabdrucks verschiedener Länder oder anderer Gebiete werden die Angaben in Hektaren pro Kopf und Jahr gemacht.

Der Ökofußabdruck basiert auf einer Frage: "Wie viel biologisches Vermögen des Planetes wird von einer bestimmten Tätigkeit oder Populationsgruppe genutzt? "Die Methode bezieht sich auf zwei Bereiche: Die durchschnittlichen Land- und Gewässerflächen, die einem Menschen zur Verfügung stehen (Biokapazität), werden mit den Land- und Gewässerflächen verglichen, die zur Erzeugung der Bedürfnisse dieses Menschen und zur Aufnahme der anfallenden Abfälle genutzt werden (der Umweltfußabdruck).

Die Ökobilanz ist jedoch auf ökologisch bewirtschaftete Land- und Gewässerflächen begrenzt, die sich in die Bereiche Ackerbau, Weideflächen, Fischfanggebiete, Binnengewässer und Wälder unterteilen. Nichtbiologisch verwertbare Gebiete (bebaute Gebiete, aber auch Wüste und Hochgebirge) gilt als nicht bebaut. Die methodischen Erfolge des Ökologischen Fussabdrucks basieren auf der Umwandlung dieser Gebiete in weltweite Hektarflächen mit Unterstützung von Produktivität.

Auf dieser Grundlage konnten außerdem Werte bis 1960 berechnet werden, obwohl der Umweltfußabdruck erst 1994 "erfunden" wurde. Von Anfang an hat der Ökologische Fussabdruck eine Vielzahl von methodologischen Beschränkungen, die seine Bedeutung beeinflussen: Für diese Emission nutzt der Ökologische Fussabdruck Flächen in Waldform, die notwendig wären, um das entstehende Kohlendioxid bindet.

Diese Flächenanteile sind für den großen Umweltfußabdruck der meisten Industriestaaten mitverantwortlich. Der Abfall wird in drei Gruppen eingeteilt: 1 ) Bioabfall, der nicht in der Abrechnung als "neutral" (oder im Footprint des jeweiligen Produktionsbereichs) inbegriffen ist. 2 ) Deponierbarer "normaler" Abfall, der tatsächlich mit der für die Langzeitdeponierung erforderlichen Oberfläche aufgenommen werden sollte.

Diese haben keinen festgelegten Umweltfußabdruck; für solche Abfallstoffe werden andere Kennzahlen gebraucht. Das bedeutet, dass kein Abfall im herkömmlichen Sinn durch den Ökologischen Fussabdruck abgedeckt wird. Auf eine explizite Einbeziehung des Recyclings wird verzichtet, da es den Platzbedarf "automatisch" mindert. Der Frischwasserkonsum wird nicht berücksichtigt, da es sich um eine rein biologische "Kreislaufmenge" handelt, die weder konsumiert noch per se produziert wird.

Nicht biologische Aspekte wie Abfall, nicht erneuerbare Rohstoffe oder giftige und andere Gefahrstoffe haben keinen Stellenwert in der Methode. Die Überlegenheit eines einzelnen Einflussfaktors, der zum Teil außerhalb der Methodologie biologischer Produktionsgebiete liegt, ist methodologisch bedenklich. Auch die Produktivität ist nicht ganz ungefährlich - die Intensiv- und Monokultur-Landwirtschaft hat einen geringeren Flächenbedarf als der ökologische Anbau und weist bessere Flächenleistungen auf.

Die Ökobilanz gibt einen Gesamtüberblick über die Situation und Erkenntnisse der einzelnen Gebiete. Eine ausgewogene Ökobilanz ist jedoch nur eine erforderliche Mindestvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung und nicht ausreichend. Der aufwendige und umfassende Nachhaltigkeitsindex (SPI) stellt eine echte Herausforderung für den Ökologischen Fussabdruck nach dem Global Hektare dar, mit dem alle anfallenden Immissionen zusätzlich zu allen Stoff- und Energieströmen aufgezeichnet werden können.

Der größte ökologische Fussabdruck wurde 2013 im Schnitt in Luxemburg (13,09 gha/Person), Katar (12,57 gha/Person) und Australien (8,8 gha/Person) festgestellt. Nach Angaben des Globalen Fußabdrucknetzes und der Europäischen Umweltagentur übersteigt der Verbrauch zur Deckung des menschlichen Bedarfs weltweit gegenwärtig die Kapazitäten der zur Verfügung stehenden Gebiete um 68 vH.

"Human Footprint Index" im Sinn der Untersuchung "Last of the wild" Platform Footprint Deutschland e. V. Ecological Footprint, Ecological Footprint nach dem SPI: SPI: Nachhaltiger Prozessindex: Die Rechtschreibung des ökologischen Fußabdrucks ist gebräuchlicher (vgl. Duden im Internet, Fußabdruck). Zusätzlich ist auch die Notation Ecological Footprint zu finden.

Bourucke, Michael et al.: Berücksichtigung von Nachfrage und Angebot der regenerativen Kapazität der Biosphäre : Die Ethnologie und der Rahmen der nationalen Ökobilanzen In : Ökologische Indikatoren 24 (2013), S. 518-533. ? Bourucke, Michael et al.: Berücksichtigung von Nachfrage und Angebot der regenerativen Kapazität der Biosphäre : Die Ethnologie und der Rahmen der nationalen Ökobilanzen In : Ökologische Indikatoren 24 (2013), S. 519. ? Bourucke, Michael et al.: Berücksichtigung von Nachfrage und Angebot der regenerativen Kapazität der Biosphäre : Die Ethnologie und der Rahmen der nationalen Ökobilanzen In : Ökologische Indikatoren 24 (2013), S. 529 ff.

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