Fussball Gucken

Fußball schauen

Fussball im Büro: Was tun, wenn Deutschland arbeitet? - Hauptstadt "Doch unsere Angestellten können nicht aussteigen. "Das Interesse am Fußball ist generell sehr groß, weshalb das deutsche Fußballspiel im Aufenthaltsraum mitverfolgt wird. Andernfalls hätten alle Beschäftigten die Möglichkeit flexibler Arbeitszeitmodelle, die sie natürlich an die Weltmeisterschaft anpassen könnten. Weil viele Menschen verschiedener Nationalitäten bei Siemens tätig sind, will nicht jeder das selbe Thema haben.

"Es gab keinen Fernsehen, um das ganze Projekt zu verfolgen. In den U-Bahnen ist auch kein öffentliches Betrachten möglich, da die FIFA von 5.000 potentiellen Besuchern Gelder für die Rechte verlangt. Dies ist nicht beabsichtigt, nur Fernzüge der DB informieren die Fahrgäste über den Zwischenzustand.

Ein Teil der Betriebsrestaurants der DB wird jedoch für Public Viewings genutzt. Im Kaufland dagegen können die Beschäftigten während der Arbeitszeiten Fussball schauen. "Ein schwieriges Thema", sagt ein Securitas-Mitarbeiter. "In Ausnahmefällen könnte ein Angestellter mit seinem Arbeitskollegen wechseln, sonst wäre keine Rücksicht möglich. Das ist in der Verwaltung anders - Sie können früher kommen und um 15.00 Uhr abreisen, um sicherzustellen, dass Sie pünktlich zum Spielen zu Hause sind.

Immerhin ist Securitas Deutschland eine Tochter der Securitas - und die Entscheidungsspiele zwischen Deutschland-Südkorea und Schweden-Mexiko finden gleichzeitig statt.

EM 2018: Kann ich während der Arbeitszeit Fussball schauen? - FuÃ?ball-WM

EM 2018: Kann ich während der Fahrt Fussball schauen? Das bedeutet für die Mitarbeiter: Mitmachen während der Arbeitszeiten. Mittwoche, 16 Uhr, gegen Südkorea - Arbeitszeiten für die meisten Mitarbeiter. Idealerweise haben sich die Mitarbeiter darauf schon lange vorbereitet und eine Vereinbarung mit dem Geschäftsführer geschlossen. Kann ich das Funkgerät sehen oder zuhören?

Ist dies nicht der Fall, ist es Zeit zu handeln, sagt Claudia Frank, Fachjuristin für Arbeitswissenschaft. Keiner hat das Recht, während der Arbeitszeiten Fussball zu sehen", sagt Claudia Frank. Auch der zwischen Arbeitnehmer und Arbeitnehmer abgeschlossene Arbeitsvertrag, nach dem der Arbeitnehmer dem Betrieb seine Arbeit gegen Entgelt zur Verfuegung stellen soll, gilt am kommenden Donnerstag ab 16.00 Uhr.

Wie könnte man sich zwischen Mitarbeiter und Chefin absprechen? Es lohnt sich, mit dem Boss über eine für alle akzeptable Vereinbarung zu sprechen. Eine repräsentative Studie der Uni Hohenheim zeigt, dass die Unternehmer in diesem Jahr beim Zuschauen und Anhören des Fußballs entgegenkommender sind als bei der WM vor vier Jahren. Mit einer Live-Übertragung während der Arbeitszeiten erklärten sich 38 Prozent der Unternehmen bereit, vier Punkte mehr als 2014. 57 Prozentpunkte der Führungskräfte sind laut Befragung mit dem Anhören von Radiosendungen zufrieden.

"Sie sollten Ihrem Chef erzählen, was ich will", sagt Frank. Frank: "Chefs sind normalerweise daran interessiert, Ruhe im Hause zu haben. "Das bedeutet nicht, dass sie nicht fordern können, dass die beim Fernsehen oder Radiohören nicht geleistete Arbeit ausgeführt oder vorgezogen wird. "Auch alles andere wäre unfair gegenüber den Arbeitern, die behaupten, weiter arbeiten zu wollen, anstatt Fussball zu schauen", sagt Frank.

Zwei Sachen müssen zugelassen werden: Fußball während der Arbeitszeiten und die Privatnutzung von Servicecomputern oder Mobiltelefonen. "Sollte es generell aus Datenschutzgründen untersagt sein, ein Computer- oder Geschäftshandy zu benutzen, würde ich auf das Streaming verzichten, auch wenn der Boss nichts dagegen hat.

Die Mitarbeiter müssen dann nachfragen, ob es einen Computer gibt, der für das Streaming genutzt werden kann oder ob ein Fernsehgerät an einem anderen Ort aufzustellen ist. Auch im Ernstfall gibt es laut Arbeitsrechtsanwalt Jürgen Markowski eine Alternative: Wenn die Privatnutzung von Computern oder Geschäftshandys gestattet ist, können die Mitarbeiter im Netz einen Live-Ticker einschalten, der jede Minute über das Spiel aufklärt.

"Wer Fussball sieht, obwohl sein Chef ihn verboten hat, muss mit einer Verwarnung rechnen", sagt Claudia Frank. Das gilt auch für Außendienstmitarbeiter, die aufgrund einer eigenverantwortlichen Unterbrechung ihrer Tätigkeit die vereinbarten Fristen nicht einhalten. "Aus juristischer Sicht ist das ein Vertragsbruch und eine Arbeitsverweigerung", sagte Frank. Die Entlassung aus Verhaltensgründen sollte nur gültig sein, wenn der Mitarbeiter sich bereits mehrmals geweigert hat, zu arbeiten.

Was, wenn ich das Game bei Public Viewings anschauen möchte? Von Claudia Frank wird empfohlen, eine Urlaubsbewerbung ausprobieren.

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