Kicker Bauen Skateboard

Skateboard für den Kickerbau

Das ebene Gelände im Skatepark, wo es Hindernisse gibt. Fahren statt bauen: Kicker Relativ flache Bank, die als Skisprung dient. Für die Bewohner bauen wir eine Kickerrampe/ Minirampe, die sie berücksichtigen müssen (Richtlinie für Skate-.

Skateboarden: Ethnografie einer städtischen Übung - Christian Peters

Die Beziehung zwischen Skateboard fahren und der City war schon immer ambivalent. Die Skateboardfahrer werden als architektonischer, sozialer und symbolischer Ort bezeichnet, sind aber auch immer wieder Repressionsversuchen unterworfen. Aber warum ist die Beziehung zwischen Skateboarden und der City so mühsam? Welchen Stellenwert hat der Stadtraum für die Ausübung des Skateboardens?

Ist Skateboarden auch für die City relevant? Wo lernen Skateboardfahrer ihre komplizierten Manöver? Ist Skateboarden wirklich so wichtig, wie einige kritische Artikel in der Zeitung vermuten lassen? Basierend auf mehr als sechs Jahren Feldarbeit gibt die Untersuchung Einblick in die Entstehung des Skateboardens in Köln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Sportgeographie, Weltraumforschung, sportliche Bewegungskultur und Stadtplanung.

20-jähriges Jubiläum des 1st Darmstadt Skate und BMX Club

Früher wurden das Skateboard nicht in den Trendläden "Titus" oder "Railslide" angeboten, sondern bei "Spielwaren Nietzsche". Dort auf dem Darmstädter Ludwigsplatz, wo heute fettes, fast food angeboten wird, gab es unter anderem Schnellskateboards. Das war 1975, als die Welle der Skateboardfahrer von den USA nach Europa fegte.

In Darmstadt beginnt aber auch die Entstehungsgeschichte einer in der Kultur verankerten Szenerie, die bis heute Bestand hat. Der heute 47-jährige Timon Ruhemann aus Berlin, aber immer noch aus Darmstadt im Herz, war von Anbeginn dabei. Damals, als kleiner Junge, rollt er mit frischen, unverpackten Rollbrettern für "Spielwaren Nietzsche" zu Werbe- und Vertriebszwecken durch die Stadt.

Zum Dank gab es nicht - wie Timon und sein Kollege gehofft hatten - ein Skateboard, sondern ein "Spielwaren Nietzsche" T-Shirt mit Aufschrift. "Trotzdem waren wir so glücklich wie die Schneeköniginnen, immerhin waren wir die Ersten", erzählt der Skatepionier aus Darmstadt. Zwei Jahre " Schieben ", Hochsprünge über einen Limbo-Pfahl, " Feuerwerkskörper " (die Treppen hinunter), bergab und - viele Prellungen sicher - " Katamaranfahren ", zum Beispiel die Sandstrasse hinunter (zwei Schlittschuhläufer stehen sich gegenüber und verkeilen sich auf zwei Plattformen - und los geht's!).

"Mit 13 Jahren, als mein Lieblingsbrett gestohlen wurde, war das Eislaufen vorbei. "Timon begann Schlagzeug zu spielen - später in Darmstadt Bands wie Cami and the Knickers, Superschläger, Generationen, Bingobeat und Trash for Cash - und macht es auch heute noch in Berlin im Swing Cat Club.

Aber er kam nie vom Schlittschuhlaufen los. Der passionierte Hobby-Handwerker begann Ende der 80er Jahre mit dem Bau von Hindernissen wie Minirampen und Kickern: einmal für den aktiven Spielplatz Herrnngarten, vor allem aber für einen Freiplatz in der Michaelisstraße, wo sich damals die Skateboarder gruppe Darmstadt einfand. Wo laufen Sie, wenn es draussen kalt ist?

Ein Winterquartier für die Skate-Szene in Darmstadt (damals ca. 15 Personen) wurde benötigt. "Timon sagt über konstruktive, aber erfolglose Gespräche mit der Hansestadt Darmstadt: "Ich bin von Papst zu Pilatus gegangen. Bei einem Besuch des ehemaligen Schlachthofs war Timon schon ziemlich entmutigt: "Aber der Mann vom Sport-/Immobilienbüro hat mir die Taste gedrückt und gesagt:'Du machst es.

In der ehemals großen Viehhalle hatten die Schlittschuhläufer und BMX-Fahrer aus Darmstadt ohne Miete schlagartig ein Überdach, legten fleißig Rampe und Halfpipe auf 2000 Quadratmetern an, skaten und trieben - und freuten sich über die freie Fläche. Kurz darauf, im Okt. 1992, gründet Timon zusammen mit Herrn Stäglich den 1st Darmstädter Skate- und BMX-Verein e. V. aus dem BMX-Shop "KDL" in Darmstadt.

Der ursprüngliche Name "Skateology/No Moders" war in den Satzungen des Vereinsregisters nicht erlaubt, da der exakte Titel der Sportart und ihr Standort fehlten. Von da an war der Darmstädter Schlafthof die einzigste Skatehalle in Süddeutschland, die bundesweit Beachtung fand. Einige BMX-Wettbewerbe organisierte er, darunter den Open German Indoor Cup 1994, über den auch das DSF nachdrücklich frisch berichtete.

Nach fast drei Jahren war der Ruhm des Skates und BMX im Jahr 1994 jedoch schon vorbei: Nach Angaben von "RTL Hessen live" veräußerte die Hansestadt das rund 3.000 Quadratmeter große Schlachthofgelände für 15 Mio. D-Mark an den Bauverein, heute befinden sich auf dem Areal modernste Wohnhäuser (und das "Stadthaus", ein Verwaltungsgebäude).

Der Abbruch des Schlachthofes konnte weder durch mehr als 600 eingesammelte Signaturen und eine Skate-Demo noch durch zahlreiche Presseberichte, den Gebrauch von "Uffbasser" Jörg Dillmann hinter den Kulissen und eine Krisen-Diskussion zwischen Timon und Malteser und dem Oberbürgermeister Michael Siebel verhindert werden. Einen alternativen Saal gibt es noch nicht - obwohl es in Darmstadt derzeit mehr Eisläufer, BMX-Fahrer, Inliner, Roller, Snake und Waveboards gibt als je zuvor. 2.

Auf sie möchte er im Zusammenhang mit der "Großen Sause" anläßlich des " 20 Jahre 1st Darmstädter Skate- und BMX-Vereins " am 06.10. hinweisen. "Der Lobbyist, der heute mit seinem kleinen Bruder Shlomo (11) Schlittschuh läuft und kürzlich die Band "Skateboarding Senior Lobby" auf dem Internet gründete, erklärt: "Wir benötigen wieder eine Halle". "Die BMX-Fahrer haben in Darmstadt den Stadtpark an der Mauer, die Schlittschuhläufer den Kacki Plaza" im Stadtpark.

Doch das Verbindungselement fehlt", so Timon. Verbindendes Element" könnte auch der bestehende, aber ungenutzte Skate Park in der leeren Lincoln-Siedlung an der Heidelbergstraße sein. Timon rechnet mit Sanierungskosten von 1000 bis 2000 Euros, wenn die Schlittschuhläufer es selbst sanieren würden - und fordert eine Vorführung!

in der ganzen City - von der Mauer über die bedeutendsten alten und neuen Skater- und BMX-Spots wie z. B. Staats Theater, Aktivitäten am Standort Herrnngarten, "Bommys", "Fina"-Parkhaus, Schlafthof, Darstadtium bis zum Skateplatz der "Kacki Crew" im Bürgertreff. Das Jubiläum des Vereins wird am Ende des Jahres auf und in den Dachböden in der Liebigstraße 50 -52 begangen Timon mietet seit 20 Jahren die elf Probenräume und das Atelier im Untergeschoss an Bands aus Darmstadt.

Ein wichtiger Teil der Geschichte von Darmstadt sind die dort installierten Stahltüren: Sie wurden kurz vor dem Abbruch aus dem Schlachthaus bergung.

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