Longboard Elektromotor

Elektromotor für Longboards

Mit dem Longboard zu fahren macht am Anfang Spaß, wird aber schnell langweilig. Mit Elektromotor unterwegs: Eine Neigungsfrage 27.09.2016 - Der Elektromotor ist nahezu grenzenlos einsetzbar. Möglich wird dies durch die Weiterentwicklung der Batterie- und Sensortechnik: Wie beim Fußpedelec liefern Lithium-Ionen Batterien den Elektromotor über viele km Leistung (die halbe Herstellerangabe ist realistisch), und Positionssensoren erfassen in Sekundenbruchteilen, in welche Körperrichtung der Fahrgast sich neigt.

Danach konnte der Spass losgehen, wenn das Autofahren gestattet war. Prinzipiell wie diese, aber etwa zehn Kilogramm leicht, winzig und ohne Stangen, sind die Zweiräder wie E-Boards, Mini-Segways, Hoverboards (nach dem Flying Scateboard aus dem Spielfilm "Back to the Future") oder Smart Scooter bekannt.

So wie die noch schwerer zu kontrollierenden Fahrräder, von denen wir auch zwei genauer unter die Lupe genommen haben, und das etwas außer Wettbewerb stehende Elektro-Skateboard, sind sie auf der Straße nicht erlaubt. Einige von ihnen dürfen im Ausland auf Fahrradwegen reiten. Die topfflache Erde kommt dem Fahrzeug zugute, denn je kleiner die Felgen, umso schwerer wird es, über unebene Flächen zu befahren.

Jetzt soll sich die Forschungsanstalt für Strassenwesen im Namen des BMVI "einen Überblick über den Markt der betroffenen kleinen Elektrofahrzeuge verschaffen". "Sie werden dann unter gewissen fachlichen und Verhaltensbedingungen im Strassenverkehr" eingesetzt. Beginnen wir mit dem Longboard, das etwas weniger als sieben Kilogramm wiegt und am besten für Einsteiger ist, weil es am besten auf vierrädrig ist.

Vor dem Stehen auf dem Longboard E-Go 2 von Yuneec (700 EUR, 400 W Leistung), das wir beispielhaft getestet haben, müssen Sie es unten und dann die Fernsteuerung anschalten, damit sich beide über Funk verbinden. Der E-Go 2 absorbiert nicht mehr als 13 km/h (statt 20 km/h), außerdem wird das Longboard nur leicht geschwind.

Mit einem unverkennbaren Buzz sorgt der Elektromotor für den Antrieb des linken Hinterrades. Brett und Reiter sind in Bewegung. Wenn Sie das zu plötzlich machen oder mit der selben Steuerung stark bremsen, werden Sie sich schnell vor oder hinter Ihrem Fahrzeug wiederfinden. Bereits nach wenigen Gehminuten gibt das Longboard einen guten Gesamteindruck.

Erfahrene Skater werden am Beginn zügig zum " Schieben " übergegangen, d.h. einen Fuss vor das Spielfeld setzen und mit den anderen ein- bis zwei Mal neben das Spielfeld rollen. Erst dann wird der elektrische Schub ausgelöst. Mit dem Longboard zu reiten macht am Beginn Spass, wird aber bald zu einem langweiligen Erlebnis. Sogar Ungleichmäßigkeiten des Bodenbelages vermindern den Spaß am Autofahren, da das Spielbrett kaum einfedert.

Die elektrische Ausführung eines Langboards unterscheidet sich nicht wesentlich von der Motorlosversion, so dass die Fahrgefahr leicht abgeschätzt werden kann. Smart Roller sind zur Zeit in Mode, und junge Leute haben sie oft unter den Füssen. Wir können das verstehen, denn das Autofahren mit einem solchen Instrument macht viel Spaß.

Der Weg, sich zu bewegen, ist eine neue Herausforderung; wenn man das kann, muss man nur in diese Richtungen nachdenken. Doch um so etwas zu geniessen, benötigt man mehr Courage und Unterstützung als mit dem elektrischen Bordnetz. Wenn die Plattform für den rechten oder rechten Fuss nach vorne oder rückwärts neigt, dreht sich ein Luftreifen und das Spielbrett dreht sich.

Wenn man sich erst einmal daran gewöhnen kann, auf der Baustelle zu bleiben, ist nur ein geringes Kippen der Karosserie notwendig, das Fahrzeug fährt bis zu 15 km/h schnell, aber das Fahrerlebnis wird dann unruhig. Kommt eine Fussspitze mehr auf den Grund als die andere, steuert der Smartroller in seine Fahrtrichtung.

Vor- und Rückwärtsfahrt, Drehungen auf der Baustelle bei Notwendigkeit, auch in engen Rundungen und in kleinen Beulen weniger störend als das skaten. Getestet wurden zwei von Media-Saturn angebotene Iconbit-Modelle mit je zwei 350-WattMotoren. In der größeren Ausführung mit 10"-Luftbereifung (knapp 600 Euro) ist sie kaum für Pflaster beläge geeignet, aber für eine entspannte Fahrt ist ein ebener Boden erforderlich.

Der kleine mit 6-Zoll-Vollgummireifen sieht in Verwaltungsgebäuden, Betrieben oder möglicherweise am Flugplatz gut aus - aber man darf so etwas nicht mitnehmen. Ist die Batterie entladen oder hat die Bordelektronik ein Defekt, kann das Brett plötzlich anhalten - während sich der Reiter weiter bewegt. Bei den hochwertigeren Modellen gibt es eine Schutzbeschaltung, die Platine verlangsamt sich dann sukzessive.

Schmerzliche Enttäuschungen und Glückseligkeiten sind mit dem Elektroeinrad noch enger verbunden. Wenn wir das Monowheel (1000 EUR, 1500 W Leistung) und den neuen Monowheel One Plus (1200 EUR, 500 W) testen wollten, erhielten wir zunächst eine 2-stündige Vorstellung vom Einführer Michael Lohre. Bereits der Aufstieg ist ein Erlebnis, der unmittelbare Abgang vom Gakeligen-Fahrzeug bedroht.

Die Einräder kippen wie gewohnt vorwärts, rückwärts, vorwärts, rückwärts, vorwärts, rückwärts oder vorwärts. Je kürzer es geht (bis zu 25 km/h), je standfester wird es. Der Kreiselsensor erfasst die Vorwärtsneigung und der Antrieb des Einrades nimmt Fahrt auf. Die Knöchel nehmen mit mehr Übung ab, da man kaum Berührung mit den inneren Oberflächen des Rades hat, fängt der Reiter an, mit dem Laufrad zu experimentieren.

Man kann mit etwas Erfahrung feste Biegungen machen. Das Redaktionsteam bereitet derzeit einen alten Elektroroller der Firma Tante Paula vor. Es geht 20 km/h schneller und macht auch viel Spass.

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