Longboard mit Antrieb

Langschild mit Antrieb

Erkundigen Sie sich vor dem Einkauf und halten Sie sich an die gesetzlichen Bestimmungen! In Bad Münder untersucht die Kriminalpolizei einen jungen Menschen (15) wegen Verletzung der Versicherungspflicht, ohne Führerschein zu führen und ein Fahrzeug in Betrieb zu nehmen, das nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist. Mit einem Schwebeboard ist er dorthin gefahren (siehe Foto). Während der Inspektion stellte sich heraus, dass in der Bedienungsanleitung eine maximale Geschwindigkeit von 15 km/h für das Schwebeboard angegeben war.

Das Schwebeboard muss daher obligatorisch versicherungspflichtig sein (gültig ab 6 km/h) und der Fahrzeugführer muss einen Führerschein der Motorrad- oder Fahrzeugklasse vorzeigen. Der 15-Jährige war jedoch weder krankenversichert noch im Besitz eines Führerscheins. Werden - wie bei Schwebebrettern üblich - die Zulassungsbestimmungen (z.B. Bremse, Beleuchtung) nicht eingehalten, dürfen diese Bretter nicht in Verkehrsbereichen eingesetzt werden.

Vor der Anschaffung eines solchen Brettes empfiehlt die Kriminalpolizei den Erziehungsberechtigten, sich über die verkehrstechnische Klassifizierung zu unterrichten. Die allgemeinen Vorschriften der StVZO und FZV finden Anwendung, wenn die maximale Auslegungsgeschwindigkeit mehr als 6 km/h ist. Weil diese Wagen die Zulassungsbestimmungen für Sitze, Lenkungen, Bremse, Beleuchtung, Außenspiegel usw. aufgrund ihrer Bauart nicht einhalten können, dürfen diese Tafeln nur im eingeschränkten nicht-öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden.

Das angebotene Elektrobrett hat eine maximale Konstruktionsgeschwindigkeit von über 6 km/h und muss obligatorisch versichert sein. Derjenige, der trotzdem im Straßenverkehr unterwegs ist, macht sich nach 6 PfVersG strafbar! 2. Um ein solches Fahrzeug zu fahren, ist ebenfalls ein Führerschein erforderlich. Weil der Gesetzgeber diese Gremien bei der Festlegung der Führerscheinklassen nicht kannte, ist es schwer, die konkreten Führerscheinklassen zu eruieren.

Nach dem Wortlaut des Gesetzes können die Tafeln in die Motorradklassen AM, A 1, A2, A, aber auch in die Pkw-Klasse B einordnen. Derjenige, der damit ohne die vorgeschriebene Führerscheinklasse und trotz Verbot der Benutzung der Tafeln im Straßenverkehr unterwegs ist, begangen darüber hinaus eine strafbare Handlung nach § 21 StVG (Fahren ohne Führerschein). Etwaige Sach- und Körperschäden hat der Autofahrer daher aus eigener Kraft zu ersetzen.

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