Longboard Rollen Sliden

Rollschlitten Longboard

Der Longboard Sliden mit dem Longboard bedeutet, dass die Räder den Grip verlieren und man quer zur Fahrtrichtung über den Asphalt gleitet. Man unterscheidet grob zwischen Gleit- und Griffrollen. Diese Rolle ist von der Form und dem Lagersitz den Freerides sehr ähnlich. Wenn ein Fahrer sein Brett über die Straße legt, ist es eine Rutsche. Eine Rutsche, wenn der Fahrer sein Longboard während der Fahrt auf die Straße legt.

Rutschen mit dem Longboard

Mit dem Longboard zu gleiten heißt, dass die Räder den Grip verloren haben und man in Laufrichtung über den asphaltierten Boden gleitet. Damit Ihr Brett gleiten kann, müssen Sie das Brett in Richtung der Bewegungsrichtung ausrichten. Weil dies bei Schritttempo schwierig ist, ist die Voraussetzung für Rutschen ein wenig Geschwindigkeit.

Rutschen ist eine komplexe Bewegung, die kaum jemand sofort ausführen kann, daher ist es offensichtlich, dass zum Trainieren die notwendige Sicherheitsausstattung vonnöten ist. Das Mindeste sind ein Schutzhelm und so genannte Rutschhandschuhe, die mit Kunststoffpucks versteift sind, damit Sie sich auf der Straße stützen können. Der Sliden wird hauptsächlich zur eleganten Steuerung der Drehzahl verwendet.

In der Abfahrt kann man das Board kreuzweise vor eine Krümmung legen, um die Fahrgeschwindigkeit zu verringern und im Prinzip kann man das Longboard mit einer edlen Rutsche bei hoher Fahrgeschwindigkeit aufhalten. Wenn man mit Rutschen bremst, kann man das Longboard viel besser fahren und muss keine Angst vor steilen Abfahrten haben.

Auf Grund der vielschichtigen Ansprüche an Ihre Balance und Ihre motorischen Fähigkeiten wirkt das Resultat Ihrer Anstrengungen - wenn Sie am Ende die richtige Gleittechnik beherrschen - auch dementsprechend kühl. Sie können nach vorne (Heelside) oder nach hinten rutschen (Toeside). Während beim Fersenrutschen Ihr Gesichtsausdruck in Richtung Fahren geht, schauen Sie beim Zehenrutschen nach vorne.

Sie als Anfänger werden zunächst die sogenannte 180 Grad Kolemanslide erlernen. Die Bewegungsabfolge der Kolemanslide ist wie folgt: Brettchen schneller. Jetzt können Sie eine kräftige Umdrehung starten und Ihr Spielbrett mit dem Hinterfuß problemlos nach vorn schieben, da die Rollen vollständig ausgeladen sind. Dank der Kolemanslide wird das Spielbrett nicht nur bei 90 Grad festgehalten, sondern die Rotation wird vollständig auf 180 Grad gezogen, so dass Sie unmittelbar nach der Rutsche weiterfahren können.

Soll der Schlitten zum Anhalten verwendet werden, wird die Krümmung bei 90° beendet. Als nächstes werden Sie Rutschen trainieren, bei denen der erste Hebel nicht mehr den Rand des Brettes erreicht und später auch Rutschen, bei denen Sie aufhören, anstatt zu hocken.

Zur Erleichterung des Griffverlusts wird die Verwendung von sehr harten Rollen mit abgeschrägten Rändern empfohlen. Andere Einflussfaktoren sind der Radstand und die Konkavität des Langboards. Für ein längeres Rutschen ist mehr Kraft nötig, aber die Rutschenbewegung wird langsam und kontrolliert. Ein ausgeprägter Hohlkörper erlaubt es Ihnen, den notwendigen Randdruck für die Krümmung effektiver auf die Achsen zu übertragen.

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