Longboard Shop Dresden

Langboard Shop Dresden

Die sächsische Hauptstadt wird auch von Longboardern erobert. Coole Boarder-Videos aus Dresden ansehen. Mike Gelbricht, Inhaber des Shops, organisiert jeden Dienstag eine Longboard-Rollrunde für alle, die sich für die Fahrt durch das Dresdner Umland interessieren. Ort: Dresden Niveau: Anfänger, Fortgeschrittene & Profis Kursart: Cruising & Freeride Gradient: Eine davon - Mike Gelbricht von BuddyBuddy aus Dresden.

Neue Routen, Filme und Geschäfte

Immer mehr Longboarder erreichen Deutschland, auch Dresden kommt nicht zu kurz. Besonders Abfahrten und Kreuzfahrten sind sehr populär. Eine gute Downhill-Longboardstrecke ist sehr schwer aufzuspüren, eine Möglichkeit könnte die Bühne Youtube sein. Immer mehr Sympathisanten machen ihre aufgezeichneten Filme auf der Bühne verfügbar.

Zu Dresden gibt es natürlich auch ein Videofilm, schauen und nach interessante Routen in Dresden blicken. Das Longboard wird in Deutschland stetig ausgebaut. Die Longboards gibt es in zahlreichen Ausführungen. Um für Neulinge beim Boardkauf nichts Falsches zu tun, sollten sie sich vor dem Erwerb über die verschiedenen Ausführungen und ihre Besonderheiten Gedanken machen.

Im Artikel Welches Longboard soll ich einkaufen? Nach der Volkszählung 2011 ist Dresden die Hauptstadt und die größte Bevölkerungszahl im Freistaat Sachsen. Es befindet sich im Elbtal von Dresden an den Übergangsstellen vom Ober- zum Unterlauf der Elbe und von der Mittelgebirgsgrenze zum nördlichen Elbtal.

Mit mehr als 525.000 Einwohner (2012) ist Dresden die elftgrösste deutsche Großstadt.

Der Longboard läuft sanft und breit, als ob er schwebt.

Am Samstagmorgen um neun Uhr schläft Dresden im Morgennebel, und ich bin mit zwei Jugendlichen am Elbufer, um in die Longboardkunst eingeführt zu werden. "Ein Stündchen, dann kannst du es schaffen", sagt Philipp Marx, der professionelle Longboarder. Mit dabei: mein 17-jähriger Neffe Leon und der Dresdener Longboard-Crack Philipp, Platz 2, beide seit vielen Jahren an Bord und strahlen diese natürlich, fast unverschämte Beiläufigkeit aus, die nur diejenigen haben können, die ein Drittel ihres Lebens auf einem meterlangen Brett verbracht haben.

Er überprüft sein Handy, während er auf und ab rollt. "Leon ", nenne ich, "sieh dir diese Schönheit an! "Das ist doch schön, oder?" Die Dresdener "Wow!-Szene zeigt sich auf der anderen Seite, immer noch von der Morgendämmerung umgeben: "Ja, cool", sagt Leon und setzt seine Reise mit Geduld fort. Phillip hat zugestimmt, mir die Grundlagen des Asphalt-Surfens beizubringen.

Der 25-Jährige, der einer der besten Longboard-Freerider Europas ist, verbringt in der Regel nicht viel Zeit in der Tiefebene. Ja, auf dem Longboard. So blickt man geradeaus, rechter Fuss auf dem Board, der rechte Fuss drückt nach oben, die ganze Strecke beginnt zügig.

Anschließend beide Füsse senkrecht zur Laufrichtung auf dem Board platzieren, wie beim Snowboarding - und dann abrollen. Der Longboard läuft sanft und breit, beinahe schwebend. "Dies ist das Resultat unserer neuartigen Technologie", erläutert Philipp, der die Langboards ab und zu selbst im Dresdener Boardshop einkauft.

Das hat der Dresdener Langläufer Mike Gelbricht in Kooperation mit dem Institut für Holz der Uni Dresden erarbeitet und patentiert. "Auf Gewichtsverlagerungen können sie besser ansprechen und Schwingungen besser dämpfen", sagt Testfahrer Philipp, der dank seiner Abfahrtskurve einen recht guten Boardlauf hat. Da meine für meinen Geschmack etwas zu elastisch ist, setzt Philipp engere Gummiring in die Achseln ein.

Wir fahren flußaufwärts weiter auf dem Weg nach Rösengarten - ich hätte jetzt gerne mitgeschrieben. Tatsächlich fahren nur Leon und Philip die Asphaltstraße entlang, als wären sie auf den Dingen auferstanden. Phillip packt mich an der Seite und reißt mich mit, er hat genug Elan für zwei - so kommen wir voran.

Mehr und mehr roll ich sicher, der Fahrtwind bläst mir ins Auge, die weiche Walze dämpft Ungleichmäßigkeiten - so spürt man es. "Pflastersteine und Natursteinplatten machen es in der Innenstadt nicht so einfach", sagt Philipp. Longboarding ist energieintensiver als Radfahren - zumindest für mich. Doch Leon schiebt weiter.

Er will ihm das Rutschen in Kurven auf steilem Terrain beibringen. Dies ist genug, um zu rutschen - und auch, um Leons Ambitionen anzuregen. Fasziniert folgt er Philipp, der auf eine scharfe Wölbung zusteuert und sich am Gipfel sanft biegt, um den asphaltierten Boden mit seinen Puckhandschuhen zu durchstreichen. Er folgt ihm, er steht gekonnt Schlange und schiebt eine Haarnadelkurve nach der anderen.

Auch unser Schiffer Martin Möbius freut sich über seinen Einsatz bei den Dresdener Stadtbahn. Unter ihnen sind mehrere Longboardfahrer, von denen einige auch den zwölf km langen Elbe-Radweg zum Schloß Pillnitz befahren. Der südliche Elbe-Radweg führt stromabwärts in Fahrtrichtung Innenstadt. So mancher Möchtegern, Philipp spottet, trägt ein kleinformatiges Longboard durch die City wie Fashionistas ihre Itbags, um ihren Hipster-Status zu untermauern.

"Leon, brauchen Sie etwas? Glücklicherweise benötigt Leon verzweifelt Zeichenstifte. Es gibt keine, aber schön hässliche DDR Postkarten von Dresden aus den 80er Jahren, verziert mit "So war's dann hier" Geschichten des weisshaarigen Kaufmanns. Ich war damals so jung wie Leon heute und die DDR war ein unverständlich fernes deutsches Nebeneinander. Weiter geht es auf dem Elbe-Radweg in der Innenstadt - und dort ist unsere Reise zu Ende.

Man schlendert zur Kunsthochschule, deren gläserne Kuppel die Dresdener wegen ihrer Gestalt zu Recht "Zitronenpresse" nannten. Er bewundert die hohe Atelierfront der Universität für Bildende Kunst. Ihm sage ich, dass der Erfinder der bekanntesten Stadtsicht Dresdens, Herr Kanaletto, hier einmal das Fach "Perspektive" unterrichtete. León hat noch nie von ihm erfahren.

Phillip weist uns den Weg zum weiter stromabwärts gelegenen Kongresscenter. "Es gibt noch ein paar Ecken für dich", versprach er Leon. Immer wieder mäandern Philipp und Leon nach einem unsichtbarem Geflecht vom Dach bis zur Landung. León leuchtet. Es geht ganz schön hektisch zu, nur hat Philipp es nicht so eilig. Was?

Longboarders und darunter vor allem die in der Grauzone fahrenden Freeerider. León ordert Vanille-Eis mit heissen Waldhimbeeren und einem kleinen Glas Wein - ein kleines Baby, ein kleiner Bursche. An der Neustadtseite der Elbe steht der Ort, an dem vor knapp 270 Jahren das weltbekannte Stadtbild des Barock-Dresden gemalt wurde.

Über die Uferpromenade über die Märchenbrücke fahren wir im lauwarmen Nachtlicht unter dem Palast hindurch. "Das ist der coolste Ort", sagt Leon. Paare sitzen im knietiefen Gras, herumtollende Kleinkinder, Jagdhunde verfolgen die fliegenden Frisbee, Langboarder fahren zwischen Radfahrern und Flaneur.

Mehr zum Thema