New Balance England

Neue Balance England

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Spezieller Produktionsansatz macht New Balance Turnschuhe zum Erfolg

Ansonsten ist es ruhig in Flémby, einem Grenzort zu Schottland, irgendwohin im nirgends. Hier in der Provinz Cumbria gab es viele Bekleidungsfirmen, das Gebiet im nordwestlichen England war einst eines der Zentrum der englischen Textilbranche. Neue Balance hingegen kam - und bleibt. Der Sportartikel-Hersteller fertigt seit 1982 in flimby.

Die Firma gehörte einem amerikanischen Hersteller, der sich trotz des Preisnachteiles für eine Produktion in Großbritannien aussprach. Mit New Balance ist die Starfirma - nicht nur die amerikanischen Darstellerinnen, sondern auch Heidi Klum und Sängerin Rihanna trägt New Balance - in Großbritannien vertreten. Viele Dutzende von Nähautomaten in Flémby machen den ganzen Tag nichts anderes, als englische Fahnen und "Made in England" auf Tabs zu heften, die später die Stiefel an exponierter Position schmücken.

Damit ist New Balance ein Beispiel dafür, wie die Textilbranche in Hochpreisländern wie Großbritannien bestehen kann: mit Erzeugnissen am obersten Ende der Preisspanne und einem Besitzer, für den der Ruf des Unternehmens langfristig mehr zählt als der kurzfristige Profite. Zugleich bleiben dem Konzern Skandale erspart, wie sie jüngst in China für Negativschlagzeilen sorgten.

Für die Beschäftigten von New Balance gibt es jedoch keinen Anlass zum Protest. Sie ist seit sechs Jahren bei New Balance, überprüft die Sportschuhe vor dem Transport und führt kleinere Reparaturen durch. Vor einigen Jahren wurde die New Balance-Marke "wiederentdeckt" und geniesst heute in den USA und Japan Kult-Status.

"Hier haben wir regelmässig Besucher aus Japan", sagt Bill Mallinson, der als Verkaufsleiter bei New Balance ist. Der Versand der Kartons im Ladezentrum von Bill Mallinson erfolgt aus Southampton oder per Flugzeug aus Mannheim. 80 Prozent der von New Balance in Flimby hergestellten Schuhen werden exportiert.

"Wir haben gerade weitere 5.000 Paare nach Japan verschifft", sagt Mallinson, "die nächsten gehen nach China, das ist toll. "Es erfüllt den ehemaligen Soldat mit großer Befriedigung, dass seine Stiefel nach China ausgeführt werden. "â??Wir gehen nach Brasilien, Israel und Chinaâ??, sagt Mallinson. Das Werk in flimby produziert jährlich etwa eine Millionen Paare Schuh.

Verglichen mit den rund zehn Mrd. Schuhpaaren, die China 2012 nach Auskunft des Branchenverbands Klia exportiert hat, ist diese Anzahl unbedeutend niedrig. "Endlich gibt es Anzeichen für ein neues Gleichgewicht", sagt Lee Hopley, Chefökonom beim EEF, dem britischen Herstellerverband.

Im Vereinigten Königreich bedeutet "Rebalancing" den Prozeß des ökonomischen Ausgleichs, weg vom Schwerpunkt auf dem Finanz- und Bankensektor in London und hin zu mehr Warenexporten. "Der Optimismus der Produzenten ist wesentlich größer, ihre Aufträge steigen und der Export ist stark", so Hopley. Aktionen wie "Let´s make it here", kurz "Let's produce here", sollen die britischen Firmen davon abhalten, mehr in Großbritannien und weniger im Ausland aufzulegen.

"Das ist eine spannende Zeit, um in der britischen Mode- und Textilbranche zu arbeiten", sagt die englische Modeschöpferin Betty Jackson. Ungeachtet des Schwerpunkts "Made in England" wird bei New Balance nicht alles in Flimby gefertigt. Im preiswerteren Bereich kommen sie aus US-Fabriken, T-Shirts und andere Sportbekleidung von Lohnherstellern aus Asien.

Wie andere international tätige Unternehmen ist auch New Balance an die weltweite Supply Chain angebunden: Die Ledersohlen und das Obermaterial kommen hauptsächlich aus Europa, Polen, Portugal und Schottland, die Sohle und das Obermaterial zum Teil aus Asien, China und Vietnam. "Nicht alle können hier Turnschuhe herstellen", sagt Werksleiter Okolowicz. "Seiner Kundschaft ist die Maschine bekannt und ihr gegenüber sehr treu.

Laut einer YouGov-Umfrage ziehen 72% aller Engländer britische Waren vor. "Wir werden immer populärer", sagt Okolowicz. Ab 1982 gab es in Flimby keine Kündigungen und keine Altersteilzeit. Die Betriebsleiterin ist natürlich selbstbewusst. Dabei geht es nicht darum, eine andere Handelsmarke zu kopieren oder kräftig zu werden.

"In Deutschland hat die Handelsmarke jedoch im Verhältnis zu den großen Anbietern noch ein eigenes Existenznisch. "Die New Balance ist eine wichtige Traditionsmarke", sagt Klaus Jost, Managing Director von Europas grösstem Sporthändlerverband International. "New Balance steht nicht auf der Rangliste der 50 wichtigsten Lieferanten von Interspeed. Dies ist aber auch darauf zurückzuführen, dass New Balance im Unterschied zu Adidas, Puma und New Balance nicht als ein Anbieter der gesamten Sportartikelpalette angesehen wird.

"Das Erbgut von New Balance läuft", sagt Klaus Jost. New Balance ist in dieser Marktnische besonders gut vertreten, die Sorte ist eine der Top-10-Laufschuhmarken von Intersport. Ungeachtet der steigenden Anforderungen an New Balance geht Andi Okolowicz nicht davon aus, dass sich an der Fertigung in Flimby viel ändert.

Auch wenn Massenproduzenten wie Nike oder Adidas auf die steigenden Gehälter in China antworten müssen, bleiben seine Firmen dort, wo sie sind. Deshalb werden nach seiner Einschätzung noch mehr englische Produzenten ihre Fertigung in ihr Land verlagern. Wie Nike verkauft auch Adidas Strickschuhe, die größtenteils maschinell hergestellt werden können.

Ihm ist klar, dass die englische Textilindustrie nie wieder so viele Menschen wie in den 80er Jahren beschäftigt, als mehr als 3.000 Menschen in den Schuhwerken der Gegend, in Bata in der Nähe von Bata oder in Cockermouth waren.

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