Rodney Mullen Wiki

Wiki von Rodney Mullen

Bei Wikipedia ein Artikel: https://de.wikipedia. org/wiki/Guenter_Mokulys . Reden: Rodney Mullen Skating. Verlinkung zum Wiki der Hauptserie: http://mussmanwissen.

mwzip. Das ist genau das, was Rodney Mullen schön beschrieben hat. Gegründet wurde das Unternehmen von Daewon Song und Johnny Rodney Mullen, die beide im Skateboarding tätig und weltbekannt sind.

Haben Sie vor 30 Jahren schon einmal daran geglaubt, dass Skateboarden Ihr eigenes Verhalten so stark beeinträchtigen würde?

Haben Sie vor 30 Jahren schon einmal daran geglaubt, dass Skateboarden Ihr eigenes Verhalten so stark beeinträchtigen würde? Natürlich hatte ich schon damals Träume und Vorstellungen, aber ich war immer beweglich und nahm das ganze Zeitleben mit. Getreu dem Motto: Wer seine Lebensziele verwirklicht, hat sie nicht hoch genug gesetzt.

Das Skateboarden gefiel mir zunächst nicht so gut, obwohl ich davon wußte, weil es in den Massenmedien immer als kindisches Zeug inszeniert wurde. Immerhin nähere ich mich 60 - und Skateboarden ist nicht notwendigerweise der ideale Sport. Meine Skateboardentwicklung hat Ende der achtziger Jahre gestoppt, weil ich auch nie wirklich auf der Straße war.

Der Sport, für den Sie sich vorher begeisterten, war mehr etwas, was Sie allein gut können, als "Mannschaftssport" - wie Fussball. Skateboarden ist das schönste Beispiel dafür, wie ich aufgebaut bin. Das ist wahr, aber man kommt im Alltag oft nicht darum herum, was man später in der Ausbildung zu fühlen kriegt.

Noch gewalttätiger, denn ich war ja auch beim Borderguard. Aber das muss im Zusammenhang mit der Zeit gesehen werden, zumal damals Verweigerer aus Kriegsdienstgründen ins Gefängnis geschickt wurden und nicht aus Gründen des Gewissens abgelehnt werden konnten. Dann erkannten mich einige der Jungen aus dem Dorf und fragten mich gleich, ob ich eine Studentengemeinschaft im Skateboarden einrichten kann.

Dann habe ich meine erste Facharbeit über Skateboarden verfasst und geprüft, ob das Ganze für den Skateboard-Sport überhaupt in Frage kommt. Also flog ich während meiner Ferien in die USA und besuchte die Unternehmen dort selbst. Menschen wie George Powell waren natürlich sehr froh, dass jemand aus Europa mit ihm einkaufen kam, denn damals war der Skate-Markt völlig kollabiert.

In den frühen 80ern wurde ich zum ersten europäischen Skateboard-Importeur. Skateboarden war etwas ganz Neuartiges und wir freuten uns über jede Information, die über den See verschüttet wurde. Dann kam uns die ldee, Shows zu veranstalten - zum Beispiel für Citroen. Dies verschaffte uns einen höheren Stellenwert außerhalb Deutschlands, was 1982 zur ersten Monster-Meisterschaft geführt hat, die auch Menschen aus England, Holland und Belgien umfasste.

Im Jahr 1984 wandte ich mich ganz von der Schulbank, aber Skateboarding war nicht der einzige Anlaß. Das Board war nicht so schlecht und noch viel heller als die amerikanischen Bretter. Also haben wir uns die Vorstellung gemacht, zu den Stuhlherstellern zu gehen, um nach Stühlen zu schauen, die bereits Hohlräume hatten, die einem Schwanz erinnerten.

Hinzugekommen sind auch Lastwagen, die wir im Sauerland gegossen hatten. Mit Brigitta lebte ich in einem Wohnhaus aus dem Bereich des Sozialwohnungsbaus und wir mussten gar verheiratet werden, um überhaupt eine zu haben. Wir hatten aber einmal weder für die Gäste noch für unsere Dinge Raum und mussten dort aussteigen, was zum Teil den Nachbarinnen zu verdanken war, die keine Lust auf all die Unbekannten im Stiegenhaus hatten.

Es war ein riesiger Auftritt, aber das hat die Menschen den ganzen Weg aus Paris kommen lassen, zumal wir die Einzige in Europa waren, wo man Lieferwagen bestellen konnte. Bei den Achsen waren wir mit Flügeltürern und Trackern weit vorn, zumal die frühen Achtziger auch die heißesten waren. Sicher, das ging bis in die Neunziger.

Außerdem profitierte ich von meiner Erfahrung als ehemalige Wettkampfturnerin im Rollschuhlaufen. Einer der weltbesten Skater-Fotografen, Helge Tscharn, war in den frühen 80ern ein gnadenloser Rollschuhläufer, so wie Thomas Kalak und Martin Broich. Das liegt wohl daran, dass Skateboarden aus motorischer Sicht viel schwieriger ist als Rollschuhlaufen (und später auch Inlineskaten).

Bei den Rollschuhen in der Halbröhre ist das natürlich eine andere Geschichte: Sie hatten originale Skateboard-Achsen und das Ganze erinnert mehr an Skateboard. Außerdem hat Rodney Mullen, der wohl weltbeste Freestyle-Fahrer, seine Kunststücke auf die Strasse gebracht. Das erste selbständige Skateboard war das Billardfahren, das sich weiter entwickelte, bis man endlich Halbpfeifen baute.

Beim Skateboarden habe ich immer für den Komfort gestritten, mit der Zeit Schritt zu halten. In meinem ganzen bisherigen Lebensweg habe ich noch nie so weit voraus geschaut und mir überlegt, wie sich dieses oder jenes weiterentwickeln könnte. Es war immer schön, Dinge zu tun, die uns so bald wie möglich gefielen - und das war's.

Haben Sie sich darüber gestört, dass viele Ihrer Team-Fahrer von anderen Unternehmen weggelockt wurden? Selbst Australier haben an die Tür geklopft. Er war auch sehr engagiert beim von dir kreierten Skateboard Magazin. Im Skateboarden ist bis in die 1980er Jahre viel passiert, aber die Szenerie war noch sehr durchschaubar.

Die Turner waren immer noch die Amerikaner - und was in Europa passierte, interessiert die Marktbeherrscher nicht wirklich. Dies sollte sich ab 1987 abrupt verändern, zumal viele namhafte US-Profis zum ersten Mal für die Münster Monster Mastership über den See stolperten und eine neue Lebenswelt für sich und ihre Förderer erfuhren.

Das liegt zum Teil daran, dass es damals in den USA keine vergleichbare Wettbewerbe gab, denn Skateboarden gehörte so gut wie der Vergangenheit an. Selbstverständlich hatte das beauftragtes Büro keinen Skateboardplan und so durfte ich den Aufbau und die Planungen selbst beaufsichtigen. Es war ein perfektes Match für die Meisterschaft, zumal alle schon einen Tag zuvor angekommen waren, um die Sitzung in Fidel zu eislaufen.

Es gab den kleinen Aufschwung in den siebziger Jahren, bis zum Ende der siebziger Jahre - der Zeit, als ich anfing - war alles wieder unten. Das Skateboarden war bis in die 1980er Jahre hinein beinahe erloschen. Am Ende der achtziger Jahre kam der zweite Aufschwung. 1989 war nicht nur der Gipfel der Veranstaltung, sondern auch des gesamten Markt.

Besonders, wenn später der richtige Zeitpunkt für einige Dinge kam und wir nicht die Kraft dazu hatten. Aber man muss das ganze Land so lassen, wie es kommt. Im Übrigen ist es nett, heute zu erwähnen, dass wir das erste Feuer aus Europa waren, dessen Waren in den USA vertrieben wurden.

Aber Ende der achtziger Jahre hatten wir eine weitere tolle ldee, die wirklich wirkte. Zuerst übernahm Jürgen dann einige Unternehmen von mir für diesen neuen Großhändler, bis wir auf die Idee gekommen sind, eine eigene Handelsmarke im Bereich Mode aufzubauen. Also kam 1989 endlich der Homeboy zustande, und da die Menschen damals mehr auf Dinge aus den USA aus waren, taten wir im Marketing so, als käme das Feuer von der amerikanischen Westküste.

Hat der Aufschwung Ende der achtziger Jahre zu mehr Wettbewerb geführt? Sie haben beinahe alle geliefert. Zu dieser Zeit war ich auch Partner mehrerer Unternehmen außerhalb Deutschlands, in Frankreich, Belgien, Österreich und Holland. Dies entspricht der Tatsache, dass nahezu alles, was im Skateboard in Deutschland aufgewachsen ist, über Sie entstand.

So wäre es für nahezu die gesamte Skateboard-Szene gewesen, wenn nicht auf einmal etwas Neuartiges diese Kluft geschlossen hätte. Nein, am Anfang war es eine wirklich scheiße Zeit, in der auch beim Skateboarden ein Wechsel war. Am Anfang standen die Kniffe des Streetstyle durch Rampen. Natürlich wurde das pure Streetskaten von Rodney Mullen beeinflusst, der aus dem Freestyle kam und seine Saltos auf die Strasse brachte.

Dies führte zu einer Neustrukturierung des Marktes, da die Beliebtheit der bis dahin bekannt gewordenen Sportarten erheblich zurückgegangen war und somit das Skateboardinteresse zunächst massiv nachließ. Aber ein solches Defizit führte auch zu Neuerungen, die die Szenerie wieder aufblühen ließen. Es sind so viele Unternehmen, die es heute gibt, von mir ins Leben gerufen worden, wobei es in einigen Sparten auch zum Wettbewerb kam.

Daher wurde oft der Versuch unternommen, viele der Dinge, die ich bis dahin zum Vorschein gebracht hatte, auf negative Weise wiederzugeben. Das Gute wurde natürlich gern angenommen, und so kam die "LTD", die später "Limited" genannt wurde, auf den Markt. 4. Wegen des Szenenwechsels gab es am Anfang keine klare Vorgabe. Viele neue, kleine, tiefgreifende Unternehmen tauchten auf, von denen einige ungerecht zu den alten Unternehmen waren und die großen Unternehmen aus dem Verkehr zu ziehen suchten.

Dies war auch darauf zurückzuführen, dass unser Bild bei den älteren Coreskaters aus den 80er Jahren nicht das richtige war, was zum Teil daran liegt, dass viele dieser Leute nach der Schulzeit einen Arbeitsplatz im Skateboard suchen und ich natürlich nicht für jeden einen hatte. Manche Autofahrer haben versucht, ihre eigenen kleinen Unternehmen zu starten - und da war ich die große schlechte Konkurenz.

Der Name ist für jedermann damit verbunden, dass man dort von namhaften Unternehmen nahezu alles erhält und die Qualitäten stimmen. Dies war eine meiner Gesellschaften, die nicht nur wegen der hohen QualitÃ?t, sondern auch, weil Tony Hawk fÃ?r TSG gefahren ist, sehr bekannt wurde. Skateboarden ist eine Sportart, bei der die meisten Menschen bereits im Alter von 20 Jahren zusammenbrechen.

Schon mit 39 Jahren lernte ich Dinge wie Front Flips, d.h. einen Salto nach vorne in einen Steilhang. Im Jahr 1986 nahm ich an der ersten Snowboard-Weltmeisterschaft teil, was mich natürlich weiter antrieb. Aber ich habe schon viel mehr Snowboardwettbewerbe gemacht als Skateboard. An einem gewissen Punkt wurden wir zum zweitgrößten Snowboardproduzenten der Welt, was gar nicht so schlecht ist.

Auch ich war sehr engagiert in der Weiterentwicklung und habe die Planung für das erste Santa Cruz Snowboard gemacht. Nun, das mag jetzt etwas zu techniklastig werden, aber ich wollte einfach nur mal behaupten, dass ich das Snowboarden genauso genossen habe wie das Skateboarden, was nicht nur für das Aktivfahren gilt.

Auch mein eigenes Magazin für Monstersnowboards, das später mit dem Magazin "Backside Snowboard" verschmolzen wurde. Aber du bist immer noch beim Skateboarden dabei. Nachvollziehbar, wenn man sich anschaut, wie das Skateboarden damals ausgesehen hat und dass ich immer härteren Wettbewerb hatte.

Vom Skateboarden allein hätten wir nicht überlebt und viele meiner Angestellten wären sicher auf der Strecke geblieben, wenn ich nicht durch andere Gebiete Kohlen ins Land gebracht hätte. Doch schon damals gab es eine Weiterentwicklung im Snowboarden, die es erst seit einigen Jahren im Skateboarden gibt, und zwar, dass große Unternehmen die kleinen Kernfirmen aufkaufen.

Dass ich als kleines mittelständisches Unternehmen nicht mit Unternehmen wie Völkl, K2 und Salomon Schritt halten würde, war mir klar. Also beschloss ich, meine Aktien im Snowboarden zu veräußern, um meine ganze Kraft in das Skateboarden zu investieren. Es war definitiv viel los, bis sich das Skateboarden endlich wieder erholt.

Es war mir nur ein Anliegen, alle Disziplinen jenseits des Skateboardens zusammenzubringen, die zu dieser Szenerie passen und in einem großen Event glaubhaft waren, um über den Horizont des Skateboardens hinauszuschauen. Neben dem Skateboarden gab es auch andere Sportmöglichkeiten wie BMX, Snowboarden, einschließlich einer Snowboard-Rampe mit Plastikmatten, Mountainbiken, Surfen, FMX und Inlineskaten.

Dabei muss man der Firma Inland mitteilen, dass dies zu Beginn auch eine ganz andere Szenerie war als das, was später daraus wurde. Wir wollten auch deshalb eine eigene Fachmesse gründen, weil wir bis dahin auf der Bootsmesse in Düsseldorf einen eigenen Messestand hatten, weil Skateboarden kein Wassersport war und der Anteil der Skateboards auf dem Schiff im Lauf der Jahre immer mehr zunahm.

Damals hätte sich eine rein rassige Absatzmesse jedoch nicht wirklich ausgezahlt, da es viel zu wenige Unternehmen gab. Auch so gut, dass wir später von den SIE nachgebildet wurden. Der Modeproduzent führte dort auch vollständige Marktstudien durch, basierend darauf, wie viele Prozente der Gäste ihre Mützen und Mützen auf dem Kopf saßen.....

Wir haben mit dieser Veranstaltung nicht nur das Skateboarden, sondern den gesamten Streetwear-Markt abgedeckt. An einem bestimmten Punkt traten Menschen aus großen Büros an mich heran, um die Veranstaltung zu einem deutschlandweiten Vorhaben zu entwickeln. Ich war damals noch auf dem Hardcore-Trip und meinte, man könne sich nur auf die Skateboard-Szene beschränken und alle anderen aus dem Spiel ausklammern.

So haben die Menschen, die sich an mich gewandt hatten, endlich die YOU organisiert. Auf der anderen Seite beweist es aber auch, wie glaubhaft wir schon immer beim Skateboarden waren, um die Szenerie nicht zu verdünnen. So kam es oft vor, dass Menschen von außen den Laden angerufen haben, um zu fragen, ob wir ihnen dies oder jenes senden können.

Dies war natürlich für Außenstehende praktikabel, die es nur ein- bis zwei Mal im Jahr nach Münster geschafft haben und trotzdem an ihre Sachen gekommen sind. Doch damals habe ich alles so mitgenommen, wie es kam - und das meiste Geld wieder in die Tat umgesetzt.

Menschen von außerhalb betrachten oft nur die vielen Gäste und meinen, dass wir mit der Meisterschaft überhaupt was einnehmen. Waren diese Entwicklungen recht erfreulich oder nicht? Alles in allem ist es positiver als je mehr Menschen beim Skateboarden in den Hintern getreten werden, desto besser. Aber wenn du die ganze Szenerie siehst, ist das okay.

Ich habe dann etwas Gutes für die Weiterentwicklung des Skateboardens in Europa geleistet. Immerhin waren Sie der einzige Importeur mehrerer Unternehmen. Nun, es gab immer Zeiten mit Unternehmen, die einige Jahre lang sehr dominierend waren. Wir begannen mit einem sehr kleinen Projekt Ende der 70-er, Beginn der 80-er Jahre.

Doch wie ist es mit solchen Dingen: Die in kÃ?rzester Zeit einen riesigen Höhenflug absetzen, fliehen oft ganz schön in die Tiefe. Dieselbe Tendenz gab es auch bei der Bekleidung, wo die großen Unternehmen heute auch einen direkten Firmensitz in Europa haben. Besser ist es für die Szenen immer, die Sache selbst in die Hände zu bekommen, bevor die Non-Skateboarder aus dem Mainstream-Bereich den Supermarkt abräumen.

Ich erinnere mich an die "ISPO-Sommerspiele 1999", bei denen Skaten einst ein großes Gesprächsthema war. Die Problematik war, dass das Ganze so sehr mutiert war, dass immer mehr Unternehmen, die nicht vom Skateboarden kommen, auf einmal versucht haben, mit Skateboarden etwas Gutes zu erwirtschaften. Es hat nicht mehr viel mit der Situation zu tun.

Außerdem habe ich mir lange überlegt, was für die Menschen interessant sein könnte - ein netter Prospekt oder eine Zeitschrift? Immer wenn ich Skateboardfahrer traf, legte ich ein paar Bücher und Zeitschriften hin, um zu prüfen, was die Menschen zuerst vorgelesen haben.

Jeder hat gesehen, dass wir nicht nur Skatestoffe anbieten, sondern auch eine Vorstellung davon haben, was wir für die Bühne tun. Mittlerweile ist das Schlagwort so weit verbreitet, dass "Magalog" im Wörterbuch steht. Natürlich konnten wir viel mehr Menschen ansprechen, aber das gilt auch für unsere Wettbewerber.

Das Skateboarden nimmt zwar seit der Jahresmitte der 1990er Jahre kontinuierlich zu, doch was für die Unternehmen am Ende des Jahres verbleibt, wird immer weniger. Deshalb muss man damit zurechtkommen. Lebensgefahr. Das Jahr 2000 war ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr, nicht zu reden vom Gipfel und natürlich vom 30-jährigen Jubel.

Dies wäre Ende der 1980er oder Anfang der 1990er Jahre geschehen, aber mit dem Konkurrenzkampf und dem Händlerwettbewerb wurde es immer schwerer. Ich kann mich aber nicht gerne daran erinnern, weil die Unwissenheit in einigen Bereichen der Szenerie sehr hoch war. Doch auch ein mattes Grabowski ist heute gelassener geworden und hat bemerkt, dass ich nicht der Dämon in Person bin, sondern immer für und hinter der Bühne stünde.

Doch nach so langer Zeit und zu dieser Zeit muss die Szenerie feststellen, dass sie von mir mehr als von vielen anderen Grosshändlern wiedergefunden hat. Und wie war das Gefühl vom Tatort für Sie? Deshalb kann man nicht behaupten, dass es für die ganze Branche gut ist, wenn dieses Preisgeld verteilt wird.

Vielmehr bin ich dafür, solche Mittel zu verteilen und der Öffentlichkeit auf andere Weise zur VerfÃ?gung zu stellen. In diesem Fall ist es wichtig. Das beurteile ich nicht, aber als jemand, der geholfen hat, die Szenerie einzurichten, sehen Sie es ein wenig anders. Es macht auch den kleinen Wettbewerben das Dasein schwer. Umso größer das Preisgeld, umso weniger kann etwas unmittelbar von der Bühne her geregelt werden, und so kommen immer wieder Fremde herein, um solche Sachen zu verwirklichen.

Der Einfluß der großen Unternehmen und zu viel Preisgeld bedeutet, daß echtes Skateboarden in den Vordergrund tritt und die Schau für die Massen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gefällt es den Menschen nicht mehr oder warum gibt es immer weniger Großveranstaltungen? Mittlerweile werden die wirklich großen Wettbewerbe von Unternehmen getragen, die nicht vom Skateboarden kommen und ein viel höheres Etat haben.

Auch hier gibt es wie im ganzen Land eine Wellengang. Wenn also etwas zunächst sehr kleines ist und sehr rasch zu etwas wirklich Grossem wird, kann es vorkommen, dass es für die Menschen auf einmal nicht mehr interessant ist. Dies hat sich in vielen Unternehmen gezeigt, die hyped Megas und sind auf einmal völlig aus.

Immerhin haben wir als Erste eine Fernsehsendung bekommen, die nicht nur 100 prozentig Skateboarden zeigt, sondern auch meinen eigenen Titel trägt. Nun, wir haben uns mit MTV freundschaftlich auseinandergesetzt, weil wir mit der anstehenden Weiterentwicklung nicht ganz übereinstimmten.

Heutzutage steht das lnternet ganz oben auf der Liste und immer mehr Menschen sehen lieber Filme im Web, bevor sie den TV anmachen. So hatten wir endlich Anleger im Schiff, aber sie hatten überhaupt keine Vorstellung vom Skateboarden. Manche von ihnen gründeten dann mit meiner Unterstützung neue, eigenständige Unternehmen.

Die ASAP-Distribution hat sich zur 24/7-Distribution entwickelt, in der einige Personen, die zuvor in der ASAP waren, noch mitarbeiten.

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