Silberpfeil

Der Silberpfeil

Es wurden insgesamt drei "Silberpfeile" geschaffen. Zahlreiche Beispiele für übersetzte Sätze mit "Silberpfeil" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für französische Übersetzungen. Hans-Herrmann ist der letzte noch lebende Rennfahrer der legendären Mercedes-Silberpfeile. Willkommen im Silberpfeil Lübeck! Die Silberpfeil ist ein Traum, eine Augenweide.

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Grand -Prix-Rennen der 1930er Jahre: Die Silbernen Pfeile gewinnen in Folge.

Weiss oder silbern? Sind die Rennautos schon in silbernem Zustand an den Start gegangen? Die eine oder andere Dissertation ist noch nicht nachgewiesen - was den Märchen von den "Silberpfeilen" nicht schadet. Erstmals siegt Manfred von Brauchitsch. Mit Manfred von Brauchitsch siegt die Eifel und damit die erste Kraftprobe, bei der die W 25 antritt.

Bei dem Großen Prix von Frankreich in Monthléry, der nach dem Eifel-Rennen stattfindet, werden die Silberpfeil-Piloten nicht auf das Podium kommen. Der italienische Lokalmatador Luigi Fagioli holt beim Grand Prix in Pescara (Italien) mit Coppa Acerbo einen Sieg, eine weitere W 25 belegt den sechsten Rang. Rudolf Caracciola, der in dieser Spielzeit bisher unglücklich war, und Luigi Fagioli haben nach einem mittelmässigen Resultat den Grossen Preis von Italien in Monza gewonnen.

Caracciola ist nach seinem schwerwiegenden Unglück in Monaco 1933 noch nicht in der Lage, die gesamte Rennstrecke zu überstehen und gibt in der 1960. Rennrunde das Rad an ihn ab. Auch beim Großen Preis von Spanien in San Sebastian gewinnt er vor Caracciola.

Gelungener Saisonabschluss 1934: Beim letzen Großen Preis der Staffel auf dem Masaryk-Ring bei Brno, Tschechien, kommen die 25er nur auf die Positionen zwei und sechs. Das Jahr 1935 ist das Jahr von Rudolf Caracciola. Caracciola, geboren in Remagen, steht sechs Mal ganz oben auf dem Podium und wird damit Europameisterin in der 750 kg Formel - so wichtig wie der heutige Weltmeister.

Die W 125 wird in der Abteilung Untertürkheim für die Rennsaison 1937 auf Basis der 750 kg Formel weiterentwickelt. Den ersten Großen Preis gewann Lang 1937 Das erste Saisonrennen, den Tripoli Großen Preis in Libyen, gewann der angehende Mercedes-Pilot Hermann Lang. Caracciola holt nach dem Vanderbilt Cup in den USA und dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring vor Brauchitsch.

In der Coppa Akerbo genügt es für den zweiten und fünften Platz. Die Caracciola kann das Dreifache. Die große Zeit von Rudolf Caracciola kommt wieder. Auf der W 125 gewann er den Großen Preis der Schweiz, Italiens und der Tschechoslowakei. Bei den Saisonfinals in England, wurden Brauchitsch und Caracciola Zweite und Dritte.

Schon beim Auftakt, dem Grand Prix von Pau in Frankreich, ist der nagelneue W 154 gut für den zweiten Rang. Beim Großen Preis von Frankreich in Reims liegen drei W 154 ebenfalls auf dem ersten bis dritten Rang. Die 3-Liter-Fahrzeuge erzielen beim Großen Preis von Deutschland einen Doppelerfolg. Hermann Lang gewinnt bei der Coppa Ciano in Livorno, Caracciola ist bei der Coppa Acerbo unschlagbar.

1938 wird Caracciola zum dritten Mal EM-Titel gekürt. Der dritte Platz in Monza und der zweite, dritte und fünfte Platz in England, markierten das Ende der Grand Prix-Saison 1938 Rudolf Caracciola wurde einmal mehr EM. Rudolf Caracciola holt den Großen Preis von Deutschland auf dem Nuerburgring, nachdem die W 154 beim Grossen Preis von Frankreich ausgeschieden ist.

1939 ist Hermann Lang schwer zu überbieten. Manfred von Brauchitsch belegt im abschließenden Saisonrennen 1939 - auch dem vor dem Zweiten Weltkrieg vergangenen Großen Preis - den zweiten Rang. Hermann Lang ist der herausragende Pilot der Spielzeit 1939. In Cannstatt geboren und als Mechaniker in der Renn- und Testabteilung von Daimler-Benz gestartet, holt der in Cannstatt geborene Mann fünf der acht Siege.

Er ersetzt Rudolf Caracciola als Europa-Champion.

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