Skate Marken Kleidung

Schlittschuh-Marken Bekleidung

Der Onlineshop Schweiz für Actionsportarten, Rucksäcke, Kleidung und Schuhe. Natürlich braucht jeder Skater coole Markenhemden. Walzen, Kugellager, Schutzkleidung und Bekleidung aus der Skateszene. Neue Kleidung online präsentiert und zum Verkauf angeboten. Bekleidung mit Logodruck ist genauso beliebt wie in den 90er Jahren.

Skateboarden: Ethnografie einer städtischen Übung - Christian Peters

Die Beziehung zwischen Skateboard fahren und der City war schon immer ambivalent. Die Skateboardfahrer werden als architektonischer, sozialer und symbolischer Ort bezeichnet, sind aber auch immer wieder Repressionsversuchen unterworfen. Aber warum ist die Beziehung zwischen Skateboarden und der City so mühsam? Welchen Stellenwert hat der Stadtraum für die Ausübung des Skateboardens?

Ist Skateboarden auch für die City relevant? Wo lernen Skateboardfahrer ihre komplizierten Manöver? Ist Skateboarden wirklich so wichtig, wie einige kritische Artikel in der Zeitung vermuten lassen? Basierend auf mehr als sechs Jahren Feldarbeit gibt die Untersuchung Einblick in die Entstehung des Skateboardens in Köln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Sportgeographie, Weltraumforschung, sportliche Bewegungskultur und Stadtplanung.

Image-Kommunikation: Bild und Medien-Forschung - Aglaja Przyborski

Was haben wir mit ihnen im täglichen Leben zu tun? Der Bildlogik, verglichen mit der der Sprachen, wurde in der Wissenschaft bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade in der Untersuchung von Media und Communication fehlte bisher eine grundlegende Befassung mit dem Bildverständnis. Hier wird die Funktionsweise des Images in der gegenseitigen Konstituierung von Medium und Alltagsleben sowohl in der Theorie als auch in der Praxis aufgeklärt und in einem wissenschaftlich begründeten, praxisnahen Verständigungsmodell aufbereitet.

Die Modellierung etabliert und befähigt die empirischen Forschungen, die aktuelle Vermittlung so weit zu fassen, dass unter anderem verschiedene Medien (Sprache, Image, Musik....) in ihren Anhängen sowie die soziale Medienkommunikation gezielt berücksichtigt werden. Die dazugehörigen praktischen Rechercheschritte, vor allem die Image- und Medienanalytik, werden im vorliegenden Band ausführlich erläutert.

Oberste: Von der Luxusindustrie zelebriert

Seit Jahren gilt das Streetwear-Label Supreme aus New York als Geheimtipp für Rapper und kunstbegeisterte Skater. Bei einem Spaziergang entlang der Lafayette Street im New Yorks Soho-Viertel kann man es schon von weitem sehen: eine lange Reihe junger Leute mit Baseballmützen, Skateboard und Bomberjacke, die von Barrieren in Schach gehalten werden.

Lafayette Street 274 ist die Heimat einer der angesagtesten und gefragtesten Skate- und Streetwear-Marken der ganzen Welt. In der Lafayette Street 274 findet sich eine der beliebtesten Marken der Stadt. Am Donnerstag macht die Firma Super mit einem neuen Tropfen glücklich: einer einzigartigen Auslieferung der neusten T-Shirts, Jacketts, Rucksäcke und Surfbretter. Gelegentlich werden die Kleidungsstücke und Accessoires in Kooperation mit bekannten Künstlerinnen und Künstler hergestellt.

Aber die Insider, Skating Street Kids, unbekannte Artisten, Rappers und andere Großstadtbetrüger jeden Alters wissen: Soviel steht fest: Soviel steht fest: Supreme ist mehr als ein Produzent von Skateboard und bedrucktem T-Shirt. Eine kultische Anbetung für die Marken. Auch die Luxusindustrie will seit einiger Zeit von der Attraktivität dieses Unternehmens partizipieren, die mit konventionellen Marketing-Lektionen nur schwierig zu vermitteln ist.

Nicht das Hauptziel des Markengründers James Jebbia war es, viel Kohle mit ein paar stylischen Logo-Kappen aufzutreiben. Im Jahr 1994 eröffnet der in Großbritannien geborene Künstler in New York eine Mischung aus Shop und Galerie, die vor allem als Begegnungsstätte für gleich gesinnte Menschen gedacht war, die ihre Vorliebe für das Eislaufen und einen von Freiheiten außerhalb des Massenmarktes gekennzeichneten Lifestyle teilen.

Das Einkaufen bei der Supreme war ein einschüchterndes Erlebnis für Newcomer: Die super-coolen Händler, meistens Skateboardfahrer selbst, bestraften dich mit abfälligen Auftritten. Oberste nie angefeuert, vermieden Kaufhäusern oder klassischer PR. Profi-Skater-Modelle für die Looks, Designer wie Richard Prince oder Damien Hirst entwarfen für die Skateboards.

Vor kurzem hat die Firma Oberst eine kleine Sammlung zusammen mit der Kult-Marke Hysteric Glamour aus Japan auf den Markt gebracht. Sie jonglieren in der Oberste Klasse mit Bezügen aus den Bereichen Music, Art, Popkultur und Fashion. Bereits seit einigen Jahren wird die Supreme, die neben New York auch Geschäfte in Paris, London und Japan unterhält, auch von Leuten genutzt, die normalerweise bei Balenciaga und Celine shoppen und bei Modeschauen in der ersten Startreihe saßen.

Prominente wie Rihanna, Cara Delevingne, Justin Bieber und Kanye West ziehen sich an und begeistern die Besucher, bei der Marke underground zu shoppen, die bis vor einigen Jahren in keinem Modemagazin erwähnt oder inszeniert wurde. The Straight and Narrow aus Zürich bewegt mit dieser Firmenphilosophie seit 2012 die schweizerische Skater-Szene.

Die Gruppe setzt sich aus den drei Freundinnen und Skateboardfans Flavio Zimmermann, Ramon Hungerbühler und Sid Hussmann zusammen, die ihr Etikett als Bühne für die Kreativen aus allen Sparten sehen. Produziert werden die Arbeiten wie z. B. Skateboard, T-Shirt oder Video ausschließlich in Kooperation mit KünstlerInnen, MusikerInnen, SkaterInnen oder anderen Marken. Mittlerweile kommt auch die US-Vogue nicht mehr umhin, der Briefmarke einen vielseitigen Beitrag zu widmen.

Doch bereits im Jänner wurde der endgültige Nachweis erbracht, dass die Marke auf dem Gebiet der Luxus-Mode angekommen ist. Für diesen Fall hat Louis Vuitton in Paris seine eigene Herrenkollektion enthüllt - darunter Stücke, die aus einer Zusammenarbeit mit der Firma Supreme stammen und die die Aufmerksamkeit von Redakteuren, Bloggern und Modefans erregt haben.

Baseballkappen, Baseballrucksäcke, Denimjacken, Gurte, Smartphone Sleeves, Hoodies, ja selbst Koffern für Skateboard - was immer Raum für das Logo des roten Superlativs und das "LV"-Motiv von Vuitton war, wurde mit beiden aufgedruckt. Jeder, der das lautstarke, logo-ähnliche Erscheinungsbild zu abgedroschen findet oder schreit, dass sich die Firma an diejenigen verkaufte, von denen sie sich sonst abgegrenzt hatte, muss wenigstens den ökonomischen Erfolg der Firma anerkennen: lange Schlangen von Menschen vor Louis Vuitton-Boutiquen, zahllose Pop-up-Boutiquen, die früher geschlossen werden mussten, weil es schlichtweg nichts mehr gab.

Nicht umsonst zählt das Vorhaben zu den erfolgreichsten Kooperationen in der Straßen- und Sportbekleidungsgeschichte. Tatsächlich ist die Kollaboration das Resultat einer allmählichen Zusammenführung von Stilen und Identität, die von Anfang an von Oberster Seite vorangetrieben wurde: Im Jahr 2000 wurde es auf ein Rollbrett mit gefälschten Louis Vuitton Logos gedruckt.

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