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Containerkollektiv: Café, bald Bar und viel Raum für kreative Dinge Der einzige Weg zum Östbahnhof führt über ein Benefizkonzert im technischen Zentrum oder einen Flohmarkt in der Musikhalle. Mit dem neuen Werkviertel ist die Blütezeit der Kult-Fabrik ohnehin vorüber, die umliegenden Party-Leute beginnen sich in die Innenstadt zu verlagern und im Bereich "Konzertsaal München" gibt es bereits wieder Rindfleisch.

Seit einiger Zeit stapeln sich die alten Seecontainer in bunter Farbe unmittelbar am Ortseingang des neuen Fabrikviertels, wo schließlich knapp 3.000 Menschen wohnen und 12.000 Menschen mitarbeiten werden. Herzlich wilkommen im Container-Kollektiv. Auf den ersten Blick scheint es, als hätte ein überdimensionales Kind hier seine großen Bausteine geworfen, aber es dauerte beinahe zwei Jahre, bis der "Eingangsbereich" des Werksviertels exakt dort war.

Es gibt 27 Behälter und sie geben Raum für viele Anregungen in den kommenden drei Jahren, denn so lange braucht man, um dort ein Hotel zu bauen. Projektverantwortlich sind Robinson Kühlmann, sein Bruder und Markus Frankl. Gerade Robinson ist in der Münchner Gastronomieszene kein Fremder.

Doch mit dem Containerkollektiv haben sie nun etwas ganz Spezielles auf den Markt gebracht. Nicht umsonst sind die Behälter die Heimat verschiedenster Menschen und ihrer Einfälle. Auch Münchens vielleicht berühmtester Graphiker und Skateshop-Mitarbeiter Michael "Mixen" wiethaus sollte hier nicht fehlen. Denn er ist der beste Graphiker der Welt.

Geschmückt wurden die Behälter von diversen Münchener Straßenkünstlern und jeder Bewohner kann sich darin ausleben. Also noch viele verrostete Plätze und der eine oder andere Behälter sprüht noch einen Restfischgeruch, der aber so allmählich verdunstet. Die kleine Cafeteria "Kaserne de Janeiro", für die in erster Linie die Firma Nestlé zuständig ist, hat bereits eröffnet und beliefert Sie mit Kaffeepulver der Münchener Kaffeerösterei "Emilo", frischem Saft und Brötchen.

Das Containerkollektiv ist ein Traumplatz für den Sommersitz. Da sich die Behälter auf Privatgrundstücken befinden, ist das Konfliktpotential in Bezug auf Lärmbelästigung und Barflächen deutlich geringer als in der Innenstadt. Schon jetzt erträumen wir von warmen Sommerabenden in und um die Dosen.

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