Surfbrett Form

Form des Surfboards

Die zweite Grundform des Schwanzes ist quadratisch und - als Variante davon - Squash-Schwänze auf Surfbrettern. Markierung der groben Form auf Paulownia-Dielen. Das machen wir: Baue ein Surfbrett. Der gelernte Schiffsbauer Paul Reisberg ist seit mehreren Jahren in Europa unterwegs und veranstaltet Brettbau-Workshops. Eine kurze Begrüßung von Paul.

Mir wird mein Wipptisch zugeteilt, eine in der Höhe verstellbare Arbeitsfläche für die Herstellung von Surfboards. "Dies ist kein Ereignis, sondern schwere Handarbeit", sagt Paul. Dies ist kein Ereignis, sondern schwere körperliche Arbeit! "Im Gegensatz zu einem klassischen Surfbrett mit hartem Schaumkern ist ein Holzbrett hohl und hat einen Rahmen aus Sicken.

Paul hat die Rahmen bereits gesägt, was noch fehlte sind die Ausschnitte für die Schlitze. "Im Gegensatz zu Balsa holt das nicht gleich beim geringsten Kratzen nach, sondern ist ebenso einfach", weiss Paul. Mit einer Papiervorlage ziehe ich die Form und schneide sie aus. Ein gewisser Überhang ist notwendig, um das Material direkt in den Wipptisch einzuspannen.

Der Rahmenrahmen wird auf dem Rockertisch in die korrekte Lage gefahren. Wenn alles fertig ist, wird das untere Deck aufgesetzt, mit PU-Kleber verleimt und in den Wipptisch gespannt. Das Auftragen des Klebers dauert nur etwa fünf min - daher sind schnelles Fingern oder Teamwork erforderlich. Auf der gesamten Länge der Platte werden fünf bis sechs lange, schmale Paulownia-Streifen aufgeklebt.

Nach der Aushärtung des Klebers werden diese genau auf Rahmenhöhe gehobelt. Dort, wo die Finne - also die Finne, die die Spurtreue gibt - und die Leine, die Verbindungslinie zwischen Board und Surfer, später liegen, werden Hartschaumstoffblöcke geklebt. Unverzichtbares Werkzeug: die Spannvorrichtung des Wipptisches, viel PU-Kleber, zahllose Klammern und ein paar härtezeit.

Nach und nach sieht man die Form des Surfboards. Dann ist es Mahlen, Reiben, Mahlen. Es muss die richtige Form haben. Das Laminieren der Platte mit Fiberglasgewebe wird nur von Paul erläutert und dann von den Workshop-Teilnehmern zu Haus durchgeführt, da die Zeit zum Härten des Kunstharzes nicht reicht. Sonntag Abend sind meine Arme mit Leim, Bart und Haar voller Sägemehl verleimt, und der Fußboden ist immer wieder mit hölzernen Locken überzogen - aber meine Blicke erstrahlen.

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