Treibanker

Treibanker

Meeresanker - historisch auch Lenzsack genannt - werden auf Yachten in schwerer See eingesetzt. Der robuste Treibanker ist ideal geeignet, um die Drift- oder Vorwärtsbewegung Ihres Bootes zu reduzieren. Der Treibanker oder'Drogue' ist relativ klein. Ein Treibanker ist sehr hilfreich beim Fischen vom Boot aus. Beim Treibanker sind jedoch einige Punkte zu beachten.

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Seeanker - in der Vergangenheit auch Bilgensäcke[1][2] genannt - werden auf Jachten in schweren Gewässern verwendet. Dabei handelt es sich um Fallschirmkonstruktionen, die im Tiefwasser den Bug oder das Achterschiff gegen den Fahrtwind schützen und so vermeiden, dass das Schiff im rechten Winkel zu den Wogen zur Ruhe kommt und von diesen gekentert wird.

In der Vergangenheit sind die Bezeichnungen Meeresanker und Meeresanker untereinander vertauschbar, aber in der Zwischenzeit wurde vereinbart, die über den Buganker oder den Paraanker entfalteten Ankern zu nennen, während die über das Achterschiff entfalteten Ankern als Meeresanker bezeichnet werden. 5 ][6] Ersteres soll die Jacht so windstill wie möglich gestalten, letzteres dient dazu, die Geschwindigkeit vor dem Start auf ein angemessenes Niveau zu drosseln.

Geht ein Boot zu rasch von einem Schacht herunter, kann es durch die umgekehrte Strömungsrichtung des Wasser spiegels in den Schacht eintauchen und dann vom Schacht umgelenkt werden. Meeresanker sind besonders geeignet für Schiffe, die nicht gut drehen können oder sehr leicht sind und bei starkem Winddruck zu stark von den Wogen beeinflußt werden.

Bei anderen Booten, vor allem bei Langkielern, kann man sich so gut einschalten, dass ein Schiffsanker kaum weitere Sicherheiten gibt. Neben dem Anker gibt es auch die Option, gegen das Meer zu fahren, was aber für den Steuermann sehr anstrengend ist, die Anlage durch starke Abrollbewegungen schwer belastet und auch für längere Zeit nicht möglich ist, da die Treibstoffversorgung vor allem bei Segeljachten nicht ausreicht.

Um wirksam zu sein, sollten die Anker einen Mindestdurchmesser von 35% der Länge des Schiffs haben. Andererseits dürfen sie auch nicht zu groß sein, denn dann können sie kaum noch eingesetzt oder geborgen werden und die erforderlichen Haws und Cleats auf dem Boot übersteigen die bedeutsamen Ausmaße. Schematische Ankerung: 1) Anker; 2) Verbindungslinie; Anker werden auf längeren Linien vom Schiffsbug ins Meer gesenkt.

Sie sollte eine Länge von 50 Metern haben, im Idealfall 130m und mehr. Das ist die WellenlÃ?nge groÃ?er Meereswellen. Ein Stück Kette kann zwischen der Verbindungslinie und dem tatsächlichen Dübel befestigt werden, so dass das Zusatzgewicht ein Hochschwimmen des Dübels ausschließt. Die Verankerung sollte immer klar unter der Wasseroberfläche liegen, wo sie von Wogen und Spritzwasser unberührt ist.

In der Ferne des Ankerplatzes gibt es eine sogenannte Bojenleiter, eine dicke Schnur, die das Ende unter der Wasseroberfläche aufhält. Der Dübel kann mit einer weiteren Schnur, der so genannten Dreifachschnur, die am ersten Schwimmer befestigt ist, leichter gefunden werden. Achten Sie beim Ausfahren des Verankerungspunktes und beim Befestigen des Seilendes am Boot darauf, dass die Schnur nicht durch den Bogen reibt.

Andernfalls könnte die Schnur in sehr kurzer Zeit brechen, da das Boot kräftig in den Wogen arbeitet und der Anker zusammen mit dem Taucher in die Überschwemmungen sinken könnte. Schlauchstückchen über der Leitung oder Zusatzleitungen zur Verteilung der Kräfte auf mehrere Befestigungspunkte können dem gegensteuern. Letztere verhindert auch ein Überladen und Herausreißen der Stollen auf dem Boot.

Der Driftanker ist seit langem bekannt. Frühzeitig wurden diverse Objekte geschleppt, um die Fahrt auf ein ungefährliches Niveau zu drosseln. Als Treibanker kann auch der eigentliche Ankerstab mit Kettenantrieb verwendet werden. Mit einem Treibanker sollte das Fahrzeug so weit abgebremst werden, dass es sich nicht in den Fluten kreuzt (was es anfällig für Wellenbrüche macht), aber auch nicht so kräftig, dass es nicht mehr beherrschbar ist, weil es dann auch willkürlich von den Fluten umhergeworfen wird.

Allerdings hat er so gut gebremst, dass er sich besser als Anker eignet, da das Boot kaum noch zu lenken war. Anker oder Anker sind eine nützliche Zusatzausstattung für Schiffe, die ins Meer hinaus müssen und schweres Wetter erwarten. In Verbindung mit einem Selbststeuerungssystem können sie der Besatzung die notwendige Ruhepause verschaffen und das Boot mit Bogen oder Heckpartie zu den rollenden Wogen anhalten und so schwerwiegende Beschädigungen oder Kentern ausgleichen.

Treibanker (Memento vom 16. September 2011 im Internetarchiv) beim DCI. Die Segelschiffe von Peter Bruce; Ausgabe 2014; Delius Klasing Verlag; ISBN 978-3-7688-3178-9.

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