Carving Board Longboard

Tranchierbrett Longboard

Die Carving-Longboards wurden speziell für kraftvolles Pumpen gebaut. Die große Ladefläche des Trucks gibt den Rädern viel Freiraum, um einen Radbiss beim Carven zu vermeiden. Carven und Cruiser Boards haben einige Gemeinsamkeiten. Tanzbrett - Dance longboard - Carving - All Around - All Around board - All Around longboard - Surfskate - Zubehör - Videos.

Longboard-Carving als Skistil

Longboard-Carving ist ein Reitstil, der sowohl zur Steigerung der Fahrgeschwindigkeit als auch als Bremsen in der Abfahrt eingesetzt wird. Die Bezeichnung "Carving" kommt eigentlich vom Ski- und Surfsport, was soviel heißt wie Kurvenfahren mit höchstmöglicher Schnelligkeit. Carving wird auch oft für entspanntes Cruisen verwendet.

Hier werden die engen Rundungen durch schnelle rythmische Gewichtsverlagerung angetrieben. Bei diesen so genannten Schaukeln wird kinetische Energie erzeugt, die das Board schneller macht, ohne die Füsse nutzen zu müssen. Gewöhnlich wird das Carving für eine entspannte Abfahrt von einem Berg oder Hügel verwendet. Es geht nicht - wie bei der Abfahrt - um Top Speed, sondern um eine komfortable Fahrt mit dem Board.

Die Tatsache, dass das Longboard-Carven seinen Anfang im Surfen hat, zeigt sich besonders im so genannten Carving-Kurs. Besonders in der Königsdisziplin Downhill kann es leicht zu Gefahren kommen, wenn man die Beherrschung des Boards vergisst. Die hohe Geschwindigkeit wird unter anderem durch enge Kurvenfahrten - Carving - verringert.

Beim Carven von Longboards geht es nicht darum, die Spitzengeschwindigkeit zu erzielen, sondern vor allem um eine gute Lenkung, um das Kurvenfahren so leicht wie möglich zu machen. Eine Vielzahl von Herstellern bietet fertige Carving-Boards an, bei denen alle Komponenten optimal auf einander zugeschnitten sind und sich ideal für die Kurvenfahrt einsetzen lassen.

Zur Vermeidung gefährlicher Radbytes (Kontakt zwischen Brett und Rollen) in der Krümmung werden in der Regel die Flächen oberhalb der Spulen eines Carver-Decks weggelassen (Ausschnitte). Wenn Sie kein besonderes Carver-Longboard verwenden, sollten Sie immer überprüfen, ob der Rollenabstand zum Kartendeck groß genug ist. Ein Radbyte würde das Board plötzlich zum Stillstand bringen und zwangsläufig zu einem Fall bringen.

Etwas länger, flexibler und leicht nach oben gekrümmte Beläge (Camber) sind ideal für das Carven von Longboards, die eine gute Schwungauslösung gewährleisten. Beim Carver Board ist die Achsbreite besonders groß und hängt von der jeweiligen Deckbreite ab. Für ein schmaleres Fahrwerk mit weniger als 8,5" sollten Sie 150 mm Achse auswählen, ab 8,5" sind die 180 mm Achse die beste Lösung.

Idealerweise sollte ein Carving-Longboard keine Standardachsen haben, sondern eine mit einem so genannten umgekehrten Zugsattelzapfen. Dies erleichtert die Kontrolle des Boards und bietet ein optimales Carvingverhalten. Bei längeren Belägen zwischen 34" und 40" sind Walzen zwischen 68mm und 70mm am besten geeignet. Grundsätzlich sind jedoch grössere, weichere Walzen besonders zum Schnitzen geeignet, da sie mehr Haftung auf der Strasse bewirken und kleine Ungleichmässigkeiten aufheben.

Wer bereits die Grundlagen wie Schieben, Fahren und Abbremsen mit dem Board kennt, ist hier richtig. Sie brauchen nicht viel, um das Schnitzen zu erlernen - einen ungereisten hellen Berg und ein Brett - und los geht's. Stehen Sie dann schulterweit auf dem Brett, etwas gleich weit von beiden Seiten, in Laufrichtung gesehen.

Jetzt ist es notwendig, immer in die gewünschte Fahrtrichtung zu schauen. Nehmen Sie immer Ihren Schädel und Ihre Schultern mit. Wenn Sie also eine Linksdrehung machen wollen, drehen Sie bitte Ihre Schultern und Ihren Schädel nach unten und gehen Sie leicht auf die Beine, in einer Rechtsdrehung drehen Sie Ihren Schädel und Ihre Schultern nach oben.

Die Bretter biegen sich und die Wellen steuern.

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