Essay

Abhandlung

Aufsätze sind eine besondere Art von Aufsatz. Schauen Sie sich die Einsatzmöglichkeiten eines Aufsatzes und seinen Inhalt an. Wir sagen Ihnen in einfachen Schritten, wie Sie einen guten Aufsatz schreiben, welche Elemente enthalten sein müssen und welche Stilmittel Sie verwenden können. Anleitung zum Schreiben eines Aufsatzes.

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Der[ 1] Essay (Mehrzahl: Essays), auch: Essai, ist eine witzige Arbeit, in der naturwissenschaftliche, kulturwissenschaftliche oder soziale Erscheinungen berücksichtigt werden. Was den geistlichen Reichtum eines Aufsatzes angeht, so kann der Aufsatz als der "große Bruder" des Spruches angesehen werden. Das Essay als literarisches Genre geht auf den Franzosen Michel de Montaigne (1533-1592) zurück.

Der von Montaigne verfasste Aufsatz stammt aus der Rotterdamer Akademie des Erbes (Adagia des Erasmus). Eine gute Arbeit stellt neue Fragestellungen und/oder skizziert ein anderes Problems. Seine Nachfolgerin, der Brite Francis Bacon, hat das Genre des Aufsatzes in eine lehrreiche, moralisierende Gestalt mit deduktiven Beweisen erweitert; anschließend oszilliert der Aufsatz zwischen diesen beiden Alignments.

Damit wurde der Aufsatz auch zu einer populären Literaturform von Ethikern und Erleuchtern. Der Enzyklopäde passte die ursprüngliche literaturphilosophische Gestalt einem naturwissenschaftlichen Ansatz an. Anders als die wissenschaftliche Arbeit entfällt ein Aufsatz mit objektiven Beweisen und definitiven Aussagen. Dies schliesst jedoch keine Parteilichkeit aus, wie zum Beispiel in Virginia Wollfs Essay "Ein eigenes Zimmer", in dem sie sich für die Rechte der Frauen einsetzte, oder Jonathan Lethem, der in "Bekenntnisse eines Tiefstaplers" für einen grosszügigen Umgang mit Kopierideen eintritt.

Walter Benjamin interpretierte seine Aufsätze in seinem Lebenlauf III wie folgt: "Seine Mission ist es, den Integrationsprozeß der Naturwissenschaften [....] durch eine Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk zu befördern, die in ihm einen ganzheitlichen Ansatz der religösen, methaphysischen, politischen, ökonomischen Strömungen einer in keiner Weise eingeschränkten Zeit erkennen läßt. "Mit der essayistischen Methodik kann man sich dem Objekt der Reflexion experimentell annähern und es aus unterschiedlichen Blickwinkeln sehen.

Zahlreiche Aufsätze sind von einer gewissen Leichtheit, stilistischer Raffinesse, Klarheit und Witz geprägt. Der Verfasser einer naturwissenschaftlichen Untersuchung muss sein Fachgebiet zwar systemisch und verständlich darstellen, aber ein Aufsatz ist ziemlich Dialektik: mit methodischer Konsequenz, nicht aber mit systematischer Genauigkeit. Aufsätze sind Versuche zu denken, Interpretationen - unvoreingenommen, oft scheinbar durch Zufall.

Um einen Aufsatz zu überzeugend zu machen, sollte er nachdenklich, formal eindeutig und stilsicher sein (siehe auch Sprachniveau, Stilkunde, Rhetorik). Der Aufsatz als Gestalt von Theodor W. Adorno. Herausgegeben von Rolf Tiedemann. Aphoristisch, essayistisch, moralisch. Buch: Hans Vilmar Geppert, Hubert Zapf (Hrsg.), Literaturtheorie.

Band III, A. Francke, Tübingen 2007, S. 191-211 Max Bense: Über den Aufsatz und seine Ansprache. Auf: Merkur 1, 1947, S. 414-424. Bruno Berger: Der Aufsatz. Gestalt und Historie. Georg Forsters Aufsätze. Koenigshausen & Neumann, Würzburg 1993, ISBN 3-88479-769-7 Gerhard Haas: Essay. Ein Essay über den Essay.

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Haffmans, Zürich 1990, S. 199-220 Michael Rutschky: Schlagwort Essay: Auszeichnungen auslassen. Hugo Dittberner (Hg.), Art ist übertrieben. Volfenbütteler Lehrstücke zum Thema Zweiten Buchen I. Wallenstein, Göttingen 2003, pp. 228-237 Christian Schärf: Historie des Aufsatzes. Vom Montaigne nach Adoorno. Mexikanisches Essay schreiben im zwanzigsten Jahrtausend. Im: Walther L. Bernecker et al. (Hrsg.), Mexiko heute.

VERVÜTT, Frankfurt am Main 2004; S. 759-786 Peter M. Schon: Arbeiten in der Altertumswissenschaft und im Sozialismus. Georg Stanitzek: Essay - BRD. Klaus Weissenberger (Hrsg.): Prosa-Kunst ohne Erzählung. Niemeyer, Tübingen 1985. Andreas Martin Widmann: Die Zeitform. Ort: Freitags, der 26. Jänner 2012, S. 15 Peter V. Zima: Essay / Aufsatz.

Das theoretische Potential des Aufsatzes.

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