Frauenfußball

Damenfußball

Reportagen, Nachrichten und Ergebnisse aus dem Frauen- und Mädchenfussball in Hannover. Der Wortschatz für den deutschen Frauenfussball. Frauen- und Mädchenmannschaften haben seit Jahren einen festen Platz im Verein.

Das Spiel geht in einem Kampf zu Ende

Unergründliche Bilder beim Frauenfussballspiel zwischen Universidad Cordoba und Liberty in Argentinien. Nachdem ein Spieler aus Liberty (im Gelbtrikot ) entlassen wurde, kam es zu einer vollständigen Eskalation des Spiels. Ventilatoren kamen in einen mündlichen Kampf mit den Universidad-Spielern (in rotem Trikot). Beide Mannschaften liefen dann zu den Zuschauern am Gitter und es kam zu einem Faustkampf.

Die Partie musste gestoppt werden und 3 Spieler wurden ins Spital mitgenommen.

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Coach Thomas Wörle erfährt eine ungewöhnlich störungsfreie Vorbereitungszeit beim Fußball. Thomas Wörle wird am kommenden Wochenende wieder das tun, was er einige Woche nach der letzten Bundesliga-Saison nicht konnte. An einem Fußballfeld steht er, trägt seine Arbeitsbekleidung vom Bayern München, beobachtet das Geschehen auf dem Spielfeld, schreit seinen Spielern Instruktionen zu und beobachtet sie dann wieder.

Weil die Spieler der neuen Staffel, auf die die....

Der Frauenfussball wurde bis vor 50 Jahren vom DFB untersagt.

Der Frauenfussball wurde bis vor 50 Jahren vom DFB untersagt. Die Befreiung des Sportes ist nach Ansicht eines Experten nur mit eigenen Vereinen möglich. Dr. Friederike Faust, Forschungsassistentin am Lehrstuhl für Völkerkunde an der Humboldt-Universität zu Berlin, beschäftigt sich mit der Forschung zu den Themen Fussball, Frauenfeminismus und Kommunikation.

Es war die Weltmeisterschaft der Herren, über Damen wird ohnehin wenig geredet. Wieso ist der Fussball so empfindlich gegen Sexualität? Der Fussball wurde in Großbritannien von Herren für Herren entwickelt, wo es darum ging, typische Männerwerte wie Disziplin, körperliche Verfassung und Kameradschaftsgeist zu lernen. Aber Frauenfussball als Nationalsport ist immer noch undenkbar?

Der Frauenfussball wurde in Westdeutschland bis 1970 vom DFB untersagt. Sie wurde in der DDR nicht verbannt, aber auch nicht befördert. Zudem ist die Bevölkerung noch immer eine männliche Angelegenheit, ein Frauensport ist dort nicht möglich. Ein Grund dafür ist die Organisation des Fußballs, und zwar in stark verkrusteten Vereinsstrukturen.

Andererseits ist der Fussball der unpolitische Sportmythos, der darauf beruht, dass sich der Fussball als ein sozial eigenständiger Raum versteht, der nicht von allgemeinen sozialen Einrichtungen beeinflusst wird. In der Tat ist der Fussball jedoch völlig mit allen anderen sozialen Bedingungen verflochten und nicht ein autonomes Gebiet, das nach seinen eigenen Spielregeln abläuft.

Deshalb ist es notwendig, diesen Märchen zu hinterfragen. Viele Befürworter der Befreiung des Frauenfussballs behaupten, der Frauenfussball sei weniger anziehend als der Männerfussball und daher nicht so anziehend. Diesem Grundsatz entsprechend sollten alle Anhänger des Bayern Münchens sein, denn auch jeder andere Fussball ist weniger flott und einladend.

Es stellt sich dann die Frage: Warum wird dies dem Frauenfussball nicht gewährt? Doch Fussball ist anders. Dies liegt an der seit langem bestehenden Verbundenheit zwischen Fussball und Mann. In diesem Falle dürfen sie nicht den selben Status haben. Stört es Sie, dass der Frauenfußball in den Medien nicht so sehr präsent ist wie der Männerball, oder wäre eine vergleichbare Präsenz im Frauenfußball nicht erwünscht?

Kaum steht die Frau im Lichte der Presse, wird sie an dem Niveau der heteronormativen Wertvorstellungen bemessen, die von den Akteuren eine eklatante Weiblichkeit und Sexualität verlangen. Der Frauenfussball kann erfolgreich emanzipiert werden? Der Frauenfussball soll von den Vereinen getrennt und eigene Frauenfussballverbände gegründet werden. Weil Frauenfußball in den Gremien des DFB nicht emanzipiert werden kann.

Ist eine regulierte Quote für die DFB-Geschäftsführung eine Alternativmaßnahme zur Förderung des Frauenfussballs? Dagegen kann der Deutsche Bundestag über eine Damenquote für die DAX-Gremien entscheiden, nicht aber für den Bereich der Sportwissenschaft. Die Verbände selbst müssen also diesen Zwang ausüben. In der Regel führen dies dazu, dass eine Frau in einen kompatiblen Verwaltungsrat eintritt.

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