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Die Seiten in der Kategorie "Liste (Fußballspieler)". 100 beste Fußballer der Welt: Bayern München in den Charts - Fußball Schon seit Jahren beschäftigt sich die Fragestellung nach dem besten Fußballer der Erde mit zwei Protagonisten: Lionel Messi und Cristiano Rondo. Seit 2012 erstellt die englischsprachige Tageszeitung "Guardian", eine der bekanntesten Zeitungen der Erde, eine eigene Rangliste der 100 besten Fußballspieler der Erde; sie wurde von einer namhaften Fachjury ausgewählt.

In diesem Jahr waren neben Schwergewichten wie dem brasilianischen Zico oder dem Rumänen Gheorghe Hagi auch Samuel Kuffour vertreten, der mit Bayern München viele Jahre lang Erfolg hatte. Natürlich haben in einer englischsprachigen Tageszeitung die mit England und der weltweiten Fußballvermarktung bekannten Kenner den Vorzug. Es kann sein, dass in diesem Land nicht alle Akteure namentlich bekannt sind, die einen Beitrag zur Jurysitzung verdient haben.

Und wer weiß zum Beispiel, dass ein französischer Mann namens Laurent Koscielny, Verfechter von London, im zwölften Lebensjahr zum hundertsten Mal ernannt wurde? Aber es läutet beim Fußball-Fan, wenn der Titel Pierre-Emerick Aubameyang genannt wird: Aber die große Etappe geht an den Bayern, und wie!

Unter den 100 besten Spielerinnen und Spielern sind nicht weniger als 13 Münchnerinnen und Münchener, das ist die größte Anzahl für einen Vereinszweck. In Barcelona stehen 12, in Real Madrid 11 Mitspieler. Auf die zielstrebige internationale Ausrichtung des FBB ist daher entsprechend reagiert worden. Dank der bayerischen Nationalmannschaft kann sich die Liga mit 17 Spielerinnen und 17 Spielerinnen auf Platz drei der Europameisterschaften absetzen, während die Spanierinnen der La Liga und der englischen Liga je 28 Spielerinnen und Spieler haben.

Die Tatsache, dass die Engländer ganz auf den Zufluss von ausländischen Spielern angewiesen sind, zeigt das Ranking des besten Engländers: Torjäger Harry Kane von Tottenham Hotspurs ist der einzig gebürtige unter den Top Fünfzig mit dem 38. Rang während der 78 Millionen Euro teure Import von Manchester City, der in Wolfsburg beheimatete Belgische Kevin De Bruyne, es in seiner ersten Kandidatur auf den 14.

Das beweist, dass die Bundesliga ein klares Aufmerksamkeitsplus hat, ohne durch angemessene Leistung immer für sie einsteht. Fussball wird immer internationaler, und zugleich nimmt das Medieninteresse auf wenige Vereine ab. Aber nichts im Fussball ist für immer festgeschrieben.

Vor allem die Engländer spielen zurzeit in den Wahnsinn, was zeigt, dass Außenstehende wie z. B. Manchester United an die Spitze klettern und vermeintlich Überklubs wie Manchester United im mittleren Feld landen können. Dabei hat die so spannende wie spannende deutsche Fussballbundesliga noch Nachholbedarf.

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