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Semperit steht erneut vor hohen Abschreibungen (Kleinezeitung). US-Wachhund gegen 1 Mrd. bezahlt CS jetzt geht er

Der US-Amerikaner neigt sich in diesen Tagen seinem Abschlussbericht zu - Danach eilt der amerikanische Anwalt davon - Weiter vor der Haustür? Der Überseerechtsanwalt hat seinen Abschlussbericht den höchsten Organen der Großbank vorgelegt. Anschließend verpackt er seine Dinge und geht zurück nach New York. Hunderte von Dollars in der Tasche und ein x-facher verlängerter Aufenthalt in der CS-Zentrale.

Attendant Bartowski war von einer New York- Finanzaufsicht ernannt worden. Im Frühjahr 2014 musste die Nationalbank rund zweieinhalb Mrd. Dollar für ihre US-Steuersünden auf den Markt bringen. Die CS-Führung musste als zusätzlichen Satz Herrn Bartowski mitnehmen. Die Quartalsberichte enthielten immer zweistellige Millionenbeträge, die die Hausbank für den Anwalt, sein Mitarbeiterteam und die damit verbundenen internen Aufwendungen ausgab.

Die CS hat monatlich rund CHF 20 Mio. für ihren Watchdog bezahlt. Mit den USA wurde vereinbart, dass ihr Unternehmen nach zwei Jahren wieder geschlossen wird. Die Rechtsanwältin ist geblieben: das ganze Jahr 2016, das ganze Jahr 2017, mehr als die Hälfte von 2018. Erst jetzt, etwa 4 Jahre nach seinem Eintritt bei CS, baut er in Zürich seine Vorzelte auf.

Damit ist er seit rund 50 Monaten bei der Hausbank - und hat so lange seine "Tickets" geschrieben. Mit durchschnittlich 20 Mio. pro Monat wäre das eine Billion. Ausschreibung 1.000.000.000.000.000.000 Franken: So viel hat die CS letztlich für ihren Vorgesetzten bezahlt, wenn man alle Nebenkosten berücksichtigt, sagt eine Einnahmequelle. Begleitende Kosten bedeutet: Aufgrund von Neo Barofsky musste CS umfangreiche eigene Untersuchungen durchführen und verschiedene Compliance- und "Cleanup"-Programme durchführen, die, wenn nicht vom Watchdog vorgegeben, eingeleitet wurden.

Das bedeutet, dass die gesamte US-Steueraffäre die Banken noch mehr kosten wird als erwartet. Das Bußgeld und die Strafen vom Monat Mai 2014 und die Ausgaben um den Wachhund Bartowski können sich auf etwa 3,5 Mrd. Euro belaufen. Dies wurde in den bisherigen Jahresberichten festgestellt, unterstrich die Hausbank heute nach Veröffentlichung des Beitrags über ihren Außenanwalt.

Beispielsweise musste die in Genf ansässige private Bank Lombard Odier für Steuervergehen mit amerikanischen Kunden zusätzliche 5 Mio. bezahlen, nachdem die in Genf ansässige Bank bereits einen Vertrag mit einem Nachlass von über 100 Mio. in der Hosentasche hatte. Auf die zweieinhalb Mrd. verteilt, wären das satte 125 Mio. für die CS. Soviel könnte in naher Zukunft für die Großbank aufblühen.

Credit Suisse wollte das Ende von Barofsky und mögliche weitere Strafzahlungen auf Verlangen nicht kommentieren.

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