Professionelle Skateboarder

Skateboarder für Profis

Als einziges professionelles Skateboard-Team in Europa treten wir auf der Bühne, im Varieté, in Diskotheken oder auf Straßenfesten auf. Wohnen als Profi Als Skateboarder ist das professionelle Skateboarden einer der schönsten Lebensstile unserer Zeit. Sie werden dafür entlohnt, die Sachen zu tun, die Ihnen im Alltag am meisten Freude machen, und die Arbeitszeiten mit Tätigkeiten zu füllen, die andere ihre schwer verdiente freie Zeit nannten. Wird der Rasen nur grün oder fließen wirklich etwas milchig im Alltag eines Profis, der sich von Anfang bis Ende für die Botschaft seiner Förderer einsetzt?

Sind Talente letztlich ein Geschenk oder das Ergebnis einer frühen Entwicklungsphase? Das Alltagsleben eines Pro-Skaters haben wir in seine elementare Bestandteile aufgeteilt und gefragt, ob unsere Annahmen ins Schwarze treffen. Am besten ist aber das Surfen am Morgen und man muss die Leistungsfähigkeit so lange strukturieren, bis wir am Ende der Woche nach Tokio zu einem Wettbewerb einfliegen.

Wir werfen die Bretter nach einer Schale Weet-Bix in unsere schwarze Geländefahrzeuge und besprechen die Surf-Bedingungen mit einem Freund mit der Freisprecheinrichtung. Es bleibt nicht viel Zeit, denn nach dem Mittagessen müssen wir uns endlich unserer wahren Leidenschaft hingeben und an den vergangenen 34 Sek. für unseren Videoteil feilen.

Aber wir brauchen noch ein paar neue Surfbretter. Auch die Aufkleber für die Tafeln sind noch nicht da. Wir kombinieren nach einer kleinen Skate-Session einen Erdbeermilch-Shake und einen kräftigen Burger mit dem angesagten Interview-Termin und beantworten die Fragen mit einem vollen Munde. Glücklicherweise kommen wir heute wieder auf das Rollbrett, denn laut E-Mail müssen wir einen kleinen neuartigen Skatepart einbauen.

Endlich sitzen wir auf der Liege zu Hause im Poolhaus auf dem Gelände, was wir uns letztes Jahr erlauben konnten. Wir können sowieso nicht wirklich gehen und es war heute schon genug Hype. Früher war Jimmy Fallon amüsanter.

Profiskateboarder Denny Pham im Münchner Mash - Alltag und klischeehaftes aus der Skateboard-Szene - Sports in der Umgebung

Ich steige dann auf mein Rad und hole mir mein eigenes Fruehstueck oder tue etwas anderes, um mich zu erhoehen. Dann schreibe ich meine E-Mails, verbinde mich mit meinen Freundinnen, Fotografinnen und Filmemachern. Hört sich an, als hätten Sie das klischeehafte Bild von der großen Freiheiten und Unkonventionalität, für die die Skateboard-Szene schon immer gestanden hat, erfüllt.

Oft starten wir mit unserer Gruppe auf dem Rad, bereiten eine Strecke durch Berlin vor und suchen dort neue Dinge, im Garten, auf einem Autoabstellplatz oder in einer Volksschule in Moabit. Im Durchschnitt bilde ich drei bis fünf Std. pro Tag auf dem Brett aus, führe Krafttraining mit geringen Lasten oder mit meinem eigenen Gewicht durch.

Wenn wir mit unserem Sponsorenteam im Einsatz sind, haben wir zwei Wochen Zeit. Das Skateboard ist kein millionenschwerer Sport. Auch ist es für uns Zufall und Ansehen, die passenden Förderer zu haben. Skateboarding ist immer noch ein großes Steckenpferd für mich, aber in den vergangenen Jahren ist es zu meinem Metier geworden.

Wie kann ich mein Eislaufen vorantreiben, wie kann ich die Sache besser machen, damit eine fortschreitende Weiterentwicklung stattfinden kann? Es scheint ganz gut zu funktionieren: Eine bekannte Skateboard-Firma aus Huntington Beach hat Sie letztes Jahr unter Vertrag genommen. 2. Sie hat mir meine ersten VHS-Kassetten über Skateboarden gegeben, als ich ein kleiner Bub war. Dort habe ich immer noch Amateur-Status, obwohl ich es beruflich mache, aber ich bin dem Profi einen entscheidenden Schritt voraus.

In der Vergangenheit haben sich die Leute sehr auf die VHS-Bänder mit den neusten Skateboardvideos aus den USA gespannt. Währenddessen wird das alles auf digitalem Wege erledigt, jeden Tag wird man mit dem Ausgang aus dem Internet beschossen. Natürlich gibt es immer wieder neue Kunststücke und inzwischen so viele unterschiedliche Stile: Schlittschuhläufer, die unheimlich gut Bowl (Betonschale in Skateparks) oder Halfpipe treiben, Video-Skater, die man bei Wettbewerben nie zu Gesicht bekommt, weil sie dafür nicht erschaffen sind, die aber Weltspitze in ihren Filmen aufzeigen.

Und wie wurdest du Skateboarder? Eine Klassenkameradin der fünften Klassenstufe gab mir sein Rollbrett. Dann schnappte ich es mir, parkte auf einem großen Parkhaus und begann mit den Grundlagen: Wir erkundeten nach der Schulzeit Rostock-Evershagen, den Plattenbau, in dem ich aufwuchs. Es gibt noch viele weitere Plätze und die Qualität des Lebens außerhalb des Skateboard-Kosmos hat ebenfalls zugenommen.

Ich fahre mit meinem Rollbrett durch die City, springe hoch und drehe das Brett auf einer Schiene um die eigene Achse. 3.

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