Surfbrett Aufbau

Die Surfboard-Struktur

Wie kann ich mich über das Forum informieren? Die Grundlagen für den Aufbau Ihres Brettes und Rigs finden Sie hier anschaulich aufbereitet. Natürlich gibt jeder Produzent eine ausführliche Anweisung. Es bestehen Differenzen im Gelenkbereich (meist sogenannte Kraft- oder Kardangelenke) und in der Montage der Mastextension. Die Mastfußplatte muss auf die Hubgerüstverlängerung aufgesetzt werden.

Die gebräuchlichste heißt Energiebox und ist am leichtesten zu installieren (siehe Erläuterung unten). Die kleinen Messer werden in der Regel wie eine Powerboxflosse angebracht (siehe unten). Das Seitenleitwerk wird mit der stärkeren Vorderkante von oben nach vorn in den Seitenleitwerkskasten auf der Rückseite des Brettes gesteckt und von oben durchgeschraubt. Hier gibt es keine Einstellmöglichkeiten, der Lamellenkasten ist bereits vom Werk heroptimiert.

Bei manchen Herstellern werden werkzeuglose Verschraubungen geliefert. Während das Aufstellen des Rigs zu Beginn der 1980er Jahre noch dem Setzen von Segeln auf einem Drei-Master sehr ähnlich war, ist es heute dank der Schnellverriegelung am Baum, standardisierten Masts und ausgeklügelten Segelabschnitten mit hilfreichen Spezifikationen und Merkmalen ein Leichtes. Natürlich gibt jeder Produzent eine ausführliche Anweisung.

Mit zunehmendem Kohlenstoffgehalt wird ein Hubgerüst heller und leistungsstärker. Welche Masten zu Ihrem Segelschiff passen, finden Sie auf Ihrem Segelschiff oder in der entsprechenden Anweisung. Für den Einsatz eines Skinny-Mastes benötigt man eine geeignete Gabeln und eine geeignete Maststütze. Dadurch können unterschiedliche Segelgrössen mit ein und derselben Federgabel montiert werden.

Die passende Federgabel finden Sie auf Ihrem Segeltuch oder in der entsprechenden Anweisung. Jetzt muss der Mastfuß von oben in die Mastasche des Segels eingefädelt werden, mit dem schmaleren Ende. Wir empfehlen, den Hubgerüstmast nicht von der Unterseite nach oben zu schieben.

Stattdessen drückt man ihn im ersten Durchgang nur so weit in das Segeltuch, dass er auch in den Oberteil der Mastasche, also oberhalb der Baumaussparung, in das Segeltuch einzieht. Zum Durchschieben des Mastes bis zum Segeloberteil ist es am besten, ihn mit einer Handfläche in den Masttaschen-Ausschnitt zu greifen, in dem später die Gabeln befestigt werden.

Andererseits greifen Sie die Mastentasche über dem Ausschnitt und können den Hubgerüstmast ohne großen Aufwand in die Mastentasche einschieben. Bei den meisten Segeln befindet sich ein kleiner Kunststoffstopfen im Segeloberteil, der sich nun in der Masttopöffnung befinden sollte. Dazu muss lediglich ein Zeigefinger in die Mastentasche gesteckt und der Stecker auf festen Halt überprüft werden.

Um die Vorliekspannung des Schiffes durchführen zu können, müssen Sie nun die Maststütze in das Unterteil des Mastes einführen, um sie auf die erforderliche Höhe zu stellen. Wie lang das ist, steht auf Ihrem Schiff. Wenn Sie z.B. einen 4,60 Meter langen Hubgerüstmast haben und Ihr Schiff ein Luv von 4,72 Meter hat, müssen Sie die Extension auf mind. 12 cm ausrichten.

Jetzt fädeln Sie das Seil Ihrer Hubgerüstverlängerung alternierend durch die Rollen des Seglers und der Aufhängung. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Gebrauchsanweisung Ihres Schiffes. Wickeln Sie das Seil um eine Stange oder einen Schraubenzieher, stützen Sie sich mit einem Fuß an der Hubgerüstverlängerung ab und ziehen Sie fest daran.

Inwieweit Sie das Luv strecken müssen, ist abhängig von Ihrem Segeltuch. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch. Prinzipiell sollte die vorgegebene Vorlieklänge eingehalten werden, d.h. die Ablenkrollen des Seglers sollten nahezu bis zu den Ablenkrollen der Extension hochgezogen werden. Die Gabeln müssen ebenfalls auf die passende Segellänge umgestellt werden.

Das hier ist auf deinem Schiff. Danach die Federgabel von oben auf das Segeltuch drücken, die Stulpe des Kopfstückes um den Hubgerüstmast anlegen und den Schnellspannhebel drehen. Jetzt sollte die Federgabel fest auf dem Hubgerüst aufliegen und nicht mehr flattern. Der Gabelkopf sollte ungefähr in Höhe der Brust angebracht werden. Das Seil am Ende des Baumes durch die Segelösen entsprechend der Gebrauchsanweisung so einfädeln, dass es am Ende aus der Klammer des Baumes herauskommt.

Für Segelschiffe mit mehreren Öffnungen sollten Anfänger in der Regel das niedrigste auswählen, da dies das Boot besser kontrollierbar macht. Ziehen Sie das Blutegel entsprechend der Anweisung an. Jetzt ist das Schiff aufgestellt und kann losfahren. Aber bevor Sie die Seile an der Mastausdehnung und am Baumende liefern, sollten Sie die Trimmung Ihres Schiffes überprüfen.

Indem die Spannung am Luv (Mastverlängerung) oder am Blutegel (Baumende) variiert wird, kann das Segelprofil und damit die Segeleigenschaften wesentlich beeinflusst und an die jeweiligen Windbedingungen angepasst werden. Mit einem fehlerhaften Segeltuch kann man nicht im Geringsten das tun, was man mit dem rechten Trimmen erreichen kann. Durch zwei Griffe kann man einem angeblich zu kleinen Segeltuch mehr Kraft geben oder einem zu großen Segeltuch bei starken Winden mehr Steuerung.

Die Trimmmöglichkeit erhöht den Anwendungsbereich eines Seglers immens. Dadurch kann ein viel grösserer Bereich mit ein und demselben Segeltuch bedeckt werden. Ein präzises Trimmhandbuch wird von den Herstellern mit dem Segeltuch mitgeliefert. Segelproduzenten machen es so leicht wie möglich, das Segeltuch durch Markierung auf dem Segeltuch, der Maststütze und dem Baum einzustellen.

Prinzipiell: Bei mehr Windeinwirkung mehr Spannung auf Luv (Bilder 6-8) und Blutegel (Bild 10). Das macht das Segelprofil flach, hat weniger Kraft und ist leichter zu manövrieren. Durch weniger Vorlieksspannung ( (Bild 6-8) und Achterliek (Bild 10) erhält das Segelprofil ein bauchiges und damit mehr Kraft.

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