Titus Mainz

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Die Clemenza di Tito

Was macht ein ideales Lineal unter Extrembedingungen? Was macht er, wenn seine besten Freunde ihn betrügen? Römischer Imperator Tito ist so ein ideales Oberhaupt. Die dritte Möglichkeit ist Vitellia, eine neidische Landesverräterin, die seinen besten Freunde Sexten dazu auffordert, ihn zu morden. Entflohen dem Brandstiftungsangriff auf den Schloss lebendig, verzeiht Tito die beiden Buße.

Mozart schrieb mit seiner 1791 kurz vor seinem Tode erschienenen letzen Opernoper La clemenza di Tito ein pädagogisches Stück über Sanftmut und Vergebung. Das Ancien Regime hätte zwar Rache verlangt, doch Mozarts Tito durchbricht durch seine Anmut den Kreislauf von Gewalttätigkeit und Kontragewalt. Mozart verwendet sowohl in inhaltlicher als auch in musikalischer Hinsicht die gegebene Seria-Form für musikalisch-dramatische Innovationen im Sinn seiner aufgeklärten -humanistischen Vorbilder.

"La clemenza di Tito" besticht in Mainz musikalischer als malerisch

Das Kunsthandwerk mit Mozart hat eine bestimmte Überlieferung, besonders bei seiner letzen großen Opernoper "La clemenza di Tito". Kürzlich haben der ernannte SWR Chefdirigent Teodor Currentzis und Peter Sellars 2017 in die Struktur der Festspiele Salzburg eingreifen und den "Titus" um alle Arten von Trauermusik erweitern können. Noch von Mozart geschrieben, verlassen sich Samuel Hogarth und Katrin Sedlbauer nun auf einen fremden Körper am Mainzer Staatstheater, der die dramaturgische Entstehung auf brutale Weise blockiert und eine politisch-historische Bedeutung durchsetzt, die vom übrigen Teil der Produktion kaum bestätigt wird:

Als Sexten, der bester Liebhaber des Kaiser Titus, ein von ihm initiierter und verliebter Landesverräter, mit seiner Reue ankämpft, tritt der Sängerchor auf die Buehne und singt den italienischen Partisanengesang "Bella ciao". Veitelia ist die Tochtergesellschaft des ehemaligen Kaiser Vitellius und bemüht sich um den Römerthron. Doch der regierende Tito Vespasiano begünstigt zunächst andere Weiber, und Witellia rebelliert gegen ihren treuen Bewunderer Sexten.

Ist Sexten, der mit der machthungrigen Witwe lieber etwas erotischer ist und Punkte sammeln will, nun ein politisches Sensibilisierungsprojekt? Der Titus ist gewissermaßen Mussolinis Vorläufer, und die Anmut des letztendlich vergebenden Imperators in Mozarts Versöhnungsoper ist nur die Schattenseite, die Schokoseite seines uneingeschränkten Machtanspruches. Der Amtskaiser staunt im Endspiel, dass sich an seinen Haenden Blutspuren festsetzt, waehrend sich die neu verheiratete Witellia mit dem Hochzeitsschleier ebenso todbringend zu verstricken droht wie der sagenumwobene Lakon mit der Schlangen.

Natürlich haben Kostüme den unbestrittenen Vorzug, dass ihre Jacketts an- und ausgezogen werden können, was für die Wiederbelebung des Mainzer Bühnengeschehens ausgiebig verwendet wird. Sexten musste zu Jackett und Hosen werden: Rutschig geschnittene und bemalte Koteletten verwandeln Geneviève King in der Rolle des Hosenverräters in eine Chapline-Karikatur aus Verliebtheit.

Auf dem Podium des Staatlichen Philharmonieorchesters (und Fortepiano) hat der Kapellmeister Samuel Hogarth einen langen Weg zurückgelegt. Auch die Sänger sind absolut hörbar, auch wenn Passion manchmal mit Volumen vermischt wird und selbst die Rolle des Sexten eine feine Dynamikdifferenzierung toleriert hätte. Eine Tragödie, die Großformatigkeit mit verblüffender Wendigkeit verbindet: Die majestätisch faszinierende Witellia von Nadja Stefanoff fällt ins Auge, während Steven Ebel' Tito bereits die "Clemenza", die Sanftheit des Titel, im wunderschönen, sanften Klang seines Tons aufführt.

Das dunkle Gesicht der Macht verkörpert Stephan Bootz, nicht zu vergessen mit einem entsprechend grimmigen Ausdruck als Leiter der Prätorianischen Garde. Eine der schönen Vorstellungen einer recht blassen Produktion ist, dass ein kleines, richtungsweisend anmutendes junges Fechtertrio bereits in der Overtüre die romanischen Machtspielchen als ein freundlich-konfliktartiges Spiel für Kinder präsentiert, das lebensgefährlich ausfallen kann.

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